Marienplatz: Fußgängerzone wird ausgeweitet

Marienplatz mit Altem Rathaus, Foto: muenchen.de

Beschluss im Planungsausschuss des Stadtrats

(11.11.2015) Der Planungsausschuss des Münchner Stadtrats hat am Mittwoch eine Erweiterung der Fußgängerzone am Marienplatz beschlossen. Künftig sollen demnach zwischen dem Alten Rathaus, der Ecke Landschafts-/Altenhof- und Dienerstraße und bis zum Rindermarkt hinterm Alten Peter weder Busse noch Radfahrer oder Taxen fahren dürfen. Die Umgestaltung geht auf einen gemeinsamen Antrag von SPD und CSU zurück.

Busse, Radfahrer und Taxen müssen Gebiet umfahren

Dr. Ingo Mittermaier, Stadtrat und Verkehrssprecher der SPD-Fraktion wertete den Beschluss als Gewinn für die Fußgänger: "Sie werden in Zukunft über den Marienplatz schlendern können, ohne auf Autos, Radler oder Busse achten zu müssen." Damit gehörten auch "brenzlige Verkehrssituationen vor dem Rathaus künftig der Vergangenheit an", so Mittermaier weiter. Dem stimmte auch Stadtrat Michael Kuffer (CSU) zu. Der verkehrspolitische Sprecher der CSU-Fraktion sagte: "Endlich schaffen wir geordnete Verhältnisse auf dem Marienplatz und erweitern die Fußgängerzone." Aktuell könnten sich Fußgänger nicht gegen den "teils aggressiven Verkehr durchsetzen", so Kuffer. Die Anbindung an den Marienplatz bleibe aber auch in Zukunft für alle bisherigen Verkehrsteilnehmer bestehen.

Keine Änderungen in der Dienerstraße

Tatsächlich soll es hinter dem Rathaus in der Dienerstraße vorerst keine Änderungen in der Verkehrsregelung geben. Auch im Hinblick auf mögliche Bauarbeiten an der zweiten S-Bahn-Stammstrecke wolle man bauliche Eingriffe entlang des Marienhofs im Moment vermeiden, teilten die beiden größten Stadtratsfraktionen mit. Auch die Taxistände in der Dienerstraße bleiben erhalten.

Umfahren müssen Taxen, Busse und Fahrradfahrer künftig den Bereich, der sich im Osten bis zum Alten Rathaus und im Norden bis zur Ecke Landschafts-, Altenhof- und Dienerstraße erstreckt. Im Süden soll die Fußgängerzone vom Rindermarkt bis hinter den Alten Peter reichen. Für die Radler wird es eine Nord-Süd-Radverbindung geben. Führen wird diese vom Hofgarten über die Alfons-Goppel- und Sparkassenstraße zum Viktualienmarkt. Damit diese Umfahrung aber für Fahrradfahrer geeignet ist, müssen noch Streckenabschnitte umgebaut werden. Mit den Details hierzu wird sich der Stadtrat noch befassen, hierfür ist noch kein Termin festgesetzt.

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