Geothermie-Anlage: Zweite Bohrung in Freiham erreicht nötige Tiefe

Die Geothermie Anlage in Freiham., Foto: SWM
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Geothermie: SWM starten Pumpversuche in Freiham

(8.2.2016) Die Bohrarbeiten für die Geothermie-Anlage in Freiham schreiten voran: Mittlerweile hat auch die sogenannte Injektionsbohrung ihre Solltiefe von 2.500 Metern erreicht. Die Arbeiten zur Förderbohrung wurden bereits im Dezember 2015 fertiggestellt. Die Stadtwerke München können nun mit den Pumpversuchen zu den Heißwasser-Vorkommen unter Freiham beginnen. Diese werden zeigen, wie die Qualität und die Ergiebigkeit der Thermalwasservorkommen ist.

Pumpversuche an maximal vier Tagen

Die Geothermie Anlage in Freiham., Foto: SWM
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Die Anlage zur Förderbohrung befindet sich westlich des Gewerbegebietes Freiham, hier wird das heiße Wasser künftig hochgepumpt. Durch die drei Kilometer nördlich davon liegende Injektionsbohrung wird das Wasser wieder zurück in den Untergrund geleitet. Nun können die genehmigten Pumpversuche zeigen, inwieweit das Thermalwasser unter Freiham zur Gewinnung von Fernwärme geeignet ist. Die Versuche finden an maximal vier Tagen statt, die Bohrfirma versucht, die Auswirkungen auf die Nachbarschaft so gering wie möglich zu halten. Denn durch den Austritt der Wasserdämpfe kann es kurzzeitig zu Geruchsbelästigungen kommen.

Anlage ist Teil der Fernwärme-Vision der SWM

Die Geothermie-Anlage in Freiham gehört zur sogenannten Fernwärme-Vision der SWM. Ziel ist es, dass München bis 2040 die erste deutsche Großstadt ist, die ihre Fernwärme komplett aus regenerativen Energien gewinnt. Die Geothermie wird hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten.

Weitere Informationen zur Geothermie-Anlage in Freiham

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