Zentrum für Gründer in Zukunftsbranchen beschlossen

Bürgermeister Josef Schmid, Gesellschafterin der UnternehmerTUM Susanne Klatten und Staatsministerin Ilse Aigner zum geplanten Zentrum für Gründer in Zukunftsbranchen, Foto: Melina Pfeffer / muenchen.de
Foto: Melina Pfeffer / muenchen.de (v.l.n.r.) Gesellschafterin der UnternehmerTUM Susanne Klatten, Bürgermeister Josef Schmid, Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Ilse Aigner

Der Weg ist frei: neues Gründerzentrum im Kreativquartier

(16.2.2016) München als "Silicon Bavaria"? Das könnte in Zukunft tatsächlich ein gängiger Begriff werden, denn mit dem neuen Zentrum für Gründer in Zukunftsbranchen soll Raum für neue innovative und kreative Unternehmen geschaffen werden. Die Pläne für ein neues Innovations- und Gründerzentrum von Bürgermeister Josef Schmid, der Gesellschafterin der UnternehmerTUM, Susanne Klatten, und Staatsministerin Ilse Aigner wurden am 16.2.2016 im Stadtrat beschlossen.

München - die Stadt der Zukunft

Bürgermeister Josef Schmid, Gesellschafterin der UnternehmerTUM Susanne Klatten und Staatsministerin Ilse Aigner zum geplanten Zentrum für Gründer in Zukunftsbranchen, Foto: Melina Pfeffer / muenchen.de
Foto: Melina Pfeffer / muenchen.de

Bei der Vorstellung der Pläne betonte Bürgermeister Josef Schmid die Bedeutung des Standortes im Kreativquartier an der Dachauerstraße: "Die Münchner Start-ups brauchen einen Ort im Herzen der Stadt, der sie mit allen wichtigen Akteuren vernetzt. München braucht innovative Unternehmen, die mit uns gemeinsam die Stadt der Zukunft entwickeln. Der Bau des Zentrums hilft also sowohl der Stadt, als auch den Unternehmen. Das neue Innovations- und Gründerzentrum wird München einen großen Schritt voranbringen. Es wird Zukunft in München." Die Pläne sehen ein neues Zentrum innerhalb des Kreativquartiers vor, in welchem auf rund 10.000 m² sowohl Start-ups als auch etablierte Unternehmen, Wissenschaftler und Kreative unter einem Dach an möglichen Zukunftsprojekten, Produkten und Technologien arbeiten. Dabei ist auch ein enger Austausch untereinander und mit Stadtplanern, Architekten und der Öffentlichkeit geplant. Die Stadt München stellt das entsprechende Grundstück in Erbpacht zur Verfügung, wie Bürgermeister Josef Schmid erklärte.

Mehr Informationen zum Gründer- und Innovationszentrum im Kreativquartier

Baubeginn ist für 2017 geplant

Nachdem es nun grünes Licht für den Bau des neuen Innovations- und Gründerzentrums gibt, soll bis 2017 mit der Errichtung im Kreativquartier begonnen werden. Laut Plänen werden dann auf rund 10.000m² Nutzfläche Büro- und Veranstaltungsräume, Co-Working-Spaces und eine Prototypenwerkstatt entstehen.

München als internationaler Vorreiter in Sachen Smart-City

Bürgermeister Josef Schmid und Staatsministerin Ilse Aigner zum geplanten Zentrum für Gründer in Zukunftsbranchen, Foto: Melina Pfeffer / muenchen.de
Foto: Melina Pfeffer / muenchen.de

Die 2002 gegründete UnternehmerTUM der TU München begleitet schon lange junge Unternehmen und Start-ups in Zukunftsbranchen, weshalb Gesellschafterin Susanne Klatten im Bau des neuen Zentrums einen wichtigen nächsten Schritt sieht: "Mit dem neuen Gebäude schaffen wir einen einzigartigen Ort für Gründer, Innovatoren und Kreative aus der ganzen Welt, die gemeinsam an Lösungen für die Stadt von morgen arbeiten wollen. Ich freue mich, dass die Landeshauptstadt München, UnternehmerTUM und die Staatsregierung in diesem wegweisenden Public Private Partnership die industriellen Stärken Bayerns in den Bereichen Mobilität, CleanTech, Digitalisierung und Fertigung unter dem Themenschwerpunkt Smart City Solutions bündeln." Unterstützung findet das Projekt nämlich auch im Bayerischen Wirtschaftsministerium, das sich mit bis zu 2,5 Millionen Euro an einem Förderprogramm der UnternehmerTUM beteiligen will. Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Ilse Aigner sieht entscheidende Vorteile im neuen Zentrum: "Das neue Innovations- und Gründerzentrum schafft Raum für Kreativität und für Innovationen. Damit wird das Gründerland.Bayern weiter gestärkt." Dabei zögerte sie nicht, München direkt mit dem berühmten Silicon Valley, das einer der Top-Standorte für die IT- und High-Tech-Industrie weltweit ist, in Verbindung zu bringen: "Vielleicht haben wir dann bald ein Silicon München, oder Silicon Bavaria."

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