Microsoft eröffnet Deutschland-Zentrale in München

Außen und innen modern: Die neue Microsoft-Deutschlandzentrale in der Parkstadt Schwabing soll in Sachen Work-Life-Balance neue Maßstäbe setzen. OB Dieter Reiter zeigte sich bei der Eröffnung beeindruckt und freute sich, dass ein Weltkonzern wie Microsoft seine Zentrale nach München verlegt hat...

Ideen für eine neue Arbeitswelt

(11.10.16) Optimale Arbeitsbedingungen, eine nachhaltige Gebäudenutzung, ein attraktives Umfeld – nach diesen Kriterien hat Microsoft seine neue Deutschland-Zentrale in der Parkstadt Schwabing in München entwickelt, die heute eröffnet wurde. Es soll eines der modernsten Büros Deutschlands sein.

Bildergalerie: Einblicke in die neue Firmenzentrale

In zwei Jahren Bauzeit entstand die moderne Zentrale

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Foto: muenchen.de/ Dan Vauelle von l.n.r.: Markus Köhler (Senior Director HR bei Microsoft Deutschland), Sabine Bendiek (Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland), sowie Udo-Ernst Haner (Fraunhofer IAO)

In Anwesenheit von Bayerns Wirtschaftministerin Ilse Aigner und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hat Microsoft mit über 200 geladenen Gästen seine neue Deutschland-Zentrale offiziell eröffnet. „München ist eine der führenden IT-Metropolen Europas. Ein Ort, an dem Trends entstehen und gesellschaftliche Entwicklungen frühzeitig sichtbar werden. Mit der neuen Unternehmenszentrale setzt Microsoft Maßstäbe für die Gestaltung von Bürogebäuden“, so Reiter zum Umzug der Konzernzentrale von Unterschleißheim nach München.

Die Digitalisierung wird nach Überzeugung von Microsoft-Deutschland-Chefin Sabine Bendiek den größten Wandel in der Arbeitswelt seit der industriellen Revolution mit sich bringen. Alleine in den vergangenen fünf Jahren seien in Deutschland mehr als 100 000 Arbeitsplätze in der IT-Branche geschaffen worden, sagte Bendiek am Dienstag anlässlich der Eröffnung der neuen Deutschland-Zentrale des amerikanischen Softwarekonzerns in München. Es gelte, die Technik und die Veränderung anzunehmen, dann sei der digitale Wandel eine «Riesen-Chance».

OB Reiter bei der Microsoft-Eröffnung

Büro als offene Plattform und Labor für neue Ideen

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Foto: muenchen.de/ Dan Vauelle

Mit der neuen Zentrale, die in zwei Jahren Bauzeit in der Parkstadt Schwabing im Münchner Norden direkt am Autobahnende der A9 entstanden ist, will Microsoft die Arbeit der Zukunft erlebbar machen. Ob konzentriertes Erledigen von Aufgaben, Team-Arbeit an Projekten, Besprechungen oder Netzwerken mit Kollegen - das Gebäude soll für alle Erfordernisse die passenden Bereiche bieten und eine Art Anker für die Mitarbeiter sein, sagte Bendiek. «Silodenken und Abschottung haben bei uns ausgedient. Wir verstehen unser Büro als offene Plattform und interdisziplinäres Labor für neue Ideen.»

Der Software-Konzern hatte mit der Abschaffung der Anwesenheitspflicht von sich reden gemacht. Für 1.900 Mitarbeiter stehen in der neuen Zentrale nur noch rund 1.100 Arbeitsplätze zur Verfügung. Auch Arbeitszeiten oder Überstunden werden bei Microsoft nicht erfasst. Um die Mitarbeiter davor zu schützen, sich selbst zu überfordern, biete man spezielle Schulungen an und sensibilisiere auch die Führungskräfte, sagte Microsoft-Manager Markus Köhler.

(dpa/muenchen.de)

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