Ausstellungs-Highlights 2017 in der Villa Stuck

Fassade der Villa Stuck, Foto: Jens Weber
In der Villa Stuck warten in diesem Jahr zahlreiche Highlights

Kulturreferent Küppers und Museumsdirektor auf der Jahres-Pressekonferenz

(24.1.2017) Filmische Installationen, gezeichneter Schmuck und revolutionäre Designideen: Die neuen Ausstellungen in der Villa Stuck präsentieren sich vielschichtig und spannend: Auf der Jahrespressekonferenz am Dienstag stellten unter anderem der Münchner Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers und Museumsdirektor Michael Buhrs die anstehenden Top-Ausstellungen vor.

Filmische Installationen mit Hollywood-Stars, gezeichneter Schmuck

Bild aus der Filminstallation "Manifesto"., Foto: Julian Rosefeldt und VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Cate Blanchett in "Manifesto"

Los geht es am 16.2. mit „Manifesto“ von Julian Rosenfeldt. Die 13-teilige Filminstallation ist als Hommage an literarische Künstlermanifeste zu verstehen. Texte von Jim Jarmusch, Claes Oldenburg und Yvonne Rainer werden verdichtet, neu kombiniert und dann in filmische Episoden umgesetzt. Hauptdarstellerin der Sequenzen ist übrigens Hollywood-Star Cate Blanchett.

Wie sieht es eigentlich aus, wenn Schmuckkünstler ihre Arbeit in Zeichnungen packen? Dieser Frage widmet sich ab 10.3. die Ausstellung „Private Confessions – Die Zeichnung der Schmuckkünstler“. Unter anderem Bilder von Giampaolo Babetto, Jamie Bennett und Franz Bette sind vertreten, die durch das Zeichnen auch einen Einblick in ihr Seelenleben gewähren.

Man nannte ihn „den teuersten Bleistift Deutschlands“. Die Villa Stuck würdigt erstmals unter dem Motto „Design. Revolte. Regenbogen“ den Künstler Willy Fleckhaus mit einer musealen Ausstellung. Ab 1.6. sind rund 350 Objekte des vielseitigen Visionärs der visuellen Kommunikation zu entdecken. Zu sehen sind unter anderem Fleckhaus‘ Arbeiten für Magazine, Fotografien, Illustrationen, Bücher, Buchreihen und Plakate.
 

Visionäre Kommunikation und Ricochet #11

Werk des Künstlers Abbas Akhavan., Foto: Abbas Akhavan/Villa Stuck
Werk des Künstlers Abbas Akhavan

Ab 29.6. präsentiert die Villa Stuck die erste Einzelausstellung für den Künstler Abbas Akhavan in Deutschland. Der Kanadier ist vor allem für seine raumfüllenden Installationen bekannt, wie etwa „Study for a Hanging Garden“, die unter anderem aus Bronzeabgüssen von Pflanzen besteht.

Auch die Ricochet-Reihe ist ab 7.10. mit der #11 wieder vertreten. Sie widmet sich dem Japaner Hisako Inoue, dessen Installationen vom Verhältnis des Menschen zu Büchern unter dem Titel „The Library of Smell“ gezeigt werden.

Den Abschluss des Jahres bildet ab 26.10. die Doppelausstellung der beiden israelischen Künstler Efrat Natan und Nahum Tevet. Sie verbinden Ansätze der Konzeptkunst mit einer einfachen Materialästhetik, was vor allem in der Gegenüberstellung erstaunliche Parallelen der eigentlich unterschiedlichen Werke erkennen lässt.

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