Diese Oscar-Kandidaten laufen in den Münchner Kinos

Szene aus dem Film "Jackie"., Foto: TOBIS Film GmbH
Natalie Portman ist für ihre Rolle als "Jackie" als beste Hauptdarstellerin nominiert

"Toni Erdmann" hat Chancen auf einen Oscar

Oscarfieber in München: in der Nacht von Sonntag auf Montag werden die begehrten Trophäen verliehen. Neben dem Topfavoriten „La La Land“ hat auch die deutsche Komödie „Toni Erdmann“ der früheren Münchner HFF-Studentin Maren Ade die Chance auf eine Auszeichnung. Wer mitreden will, kann am Wochenende noch etliche nominierte Filme sehen: Per Klick auf den Film erfährt man, in welchen Kinos er läuft.

Topfavorit "La La Land", Mel Gibson meldet sich zurück

Szene aus dem Film "LaLa Land"., Foto: 2017 STUDIOCANAL GmbH
"La La Land" ist der Topfavorit der diesjährigen Oscar-Verleihung.

Die 89. Oscarverleihung steigt Sonntagnacht im Dolby Theater in Los Angeles. Um so richtig mitzufiebern, wenn Talkshow-Moderator Jimmy Kimmel als diesjähriger Gastgeber die Gewinner verkündet, sollte man sich vorher noch ein paar nominierte Filme anschauen und seinen persönlichen Liebling finden. Ein paar Vorschläge hätten wir schon:

Es war keine wirkliche Überraschung, aber die Zahl der Nominierungen ist dennoch beeindruckend: Nach seinem Siegeszug bei den Golden Globes ist „La La Land“ auch bei den Oscars in sage und schreibe 14 Kategorien nominiert. Unter anderem als bester Film, Damien Chazelle für die beste Regie und natürlich auch die beiden Hauptdarsteller Ryan Gosling und Emma Stone.

In der deutschen Filmlandschaft gibt es ebenfalls Grund zum Jubeln: Die Hitkomödie „Toni Erdmann“ der ehemaligen Münchner HFF-Studentin Maren Ade hat die Chance auf einen Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“.

Mit Mel Gibson meldet sich eine frühere Größe bei den Oscars zurück. „Hacksaw Ridge“ist unter anderem als bester Film und Gibson selbst für die Regie nominiert - allerdings läuft der Kriegsfilm nicht mehr in den Münchner Kinos.

Casey Affleck einer der Favoriten, Meryl Streep erneut nominiert

Szene aus dem Film "Manchester by the Sea"., Foto: Universal Pictures
Casey Affleck ist für seine Rolle in "Manchester by the Sea" für den Oscar nominiert

Gute Chancen hat auch das Drama „Manchester by the Sea“. Hauptdarsteller Casey Affleck wurde für seine Leistung bereits mit dem Golden Globe ausgezeichnet und gilt daher auch als heißer Oscaranwärter.

Bei den Frauen ist Rekordpreisträgerin Meryl Streep für ihre Verkörperung der „Florence Foster Jenkins“ einmal mehr aussichtsreiche Kandidatin. Allerdings hat sie neben Stone mit Natalie Portman („Jackie“) und Ruth Negga („Loving“) starke Konkurrenz.

Als Nebendarsteller könnte Jeff Bridges für seine Rolle in „Hell or High Water“ seinen zweiten Oscar einstreichen. Chancen hat in dieser Kategorie ebenfalls Michael Shannon, der in dem düsteren Thriller „Nocturnal Animals“ brilliert.

Ebenfalls keine Überraschung ist die Nominierung von „Rogue One: A Star Wars Story“ für die Special Effects. Für den besten Soundtrack ist zwar ebenfalls das Musical „La La Land“ Kandidat Nummer eins, aber der SciFi-Thriller „Passengers“ darf sich hier zumindest Außenseiterchancen ausrechnen.

Kontakt mit Außerirdischen, eine Selbstfindungsreise und NASA-Heldinnen

Szene aus dem Film "Fences"., Foto: Paramount Pictures
Die eindringliche Darstellung seiner Figur brachte Denzel Washington (links) die Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller ein.

Der Science-Fiction-Film Arrival hofft in acht Kategorien auf einen Oscar, darunter bester Film und Regie: Außerirdische landen auf der Erde - aber sind sie in friedlicher Absicht gekommen?

Eine Variation des klassischen Selbstfindungsreise schildert Lion, in dem ein junger Mann sich auf die Suche nach seiner Heimat macht. Sechs Nominierungen gab es für das Drama, etwa für Nicole Kidman als beste Nebendarstellerin.

In Fences erlebt Denzel Washington als Ex-Baseballstar den harten Alltag eines Müllmanns - die fantastische schauspielerische Leistung des Dramas wurde mit Nominierungen für Washington (bester Hauptdarsteller) und Viola Davis (beste Nebendarstellerin) gewürdigt.

Hidden Figures kreist in schwungvoller Manier um afroamerikanische Kolleginnen bei der NASA in den 1960er Jahren - und könnte am Sonntag als bester Film und für das beste adaptierte Drehbuch ausgezeichnet werden. Octavia Spencer darf zudem auf den Oscar für die beste Nebendarstellerin schielen.

Die intensive Darstellung eines Vergewaltigungsopfers, das seinen Peiniger sucht, brachte Isabelle Huppert in Elle, eine Nominierung als beste Hauptdarstellerin ein.

Jetzt heißt es noch schnell einen oder mehrere der packenden Filme anschauen und dann Sonntagnacht mitzittern, wenn es heißt "And the Oscar goes to..."

Mehr Aktuelles aus München

Top