Familie bricht in Olympiasee ein

Einsatz am Olympiasee: Familie bricht in Eis ein, Foto: Feuerwehr München

Feuerwehr warnt vor dünnem Eis auf den Gewässern

(06.01.2017) Der Vater und die Mutter einer Familie sind am Freitagnachmittag im Olympiasee eingebrochen. Das Kind der beiden blieb dabei gerade noch auf der Eisfläche. Jetzt warnt die Feuerwehr vor den Gefahren beim Betreten von Eisflächen.

Einsatz mit Rettungshubschrauber im Olympiapark

Die Touristenfamilie mit ihrem 8 Jahre alten Kind betrat gegen 14 Uhr die Eisfläche des Olympiasees zwischen Schwimmhalle und Olympiastadion. Unter dem Gewicht der beiden Erwachsenen brach die dünne Eisdecke unter der 39-jährigen Mutter und dem 40 Jahre altem Vater ein - beide stürzten ins eiskalte, glücklicherweise nur hüfttiefe Wasser. Das 8-jährige Kind blieb laut Angaben der Feuerwehr erschrocken auf dem Eis stehen, brach aber nicht durch das Eis.

Passanten kontaktierten sofort die Rettungskräfte, die vorsorglich sogar mit Rettungshubschrauber an die Einsatzstelle kamen. Ersthelfer vor Ort konnten die eingebrochenen Personen jedoch zeitgleich mit einer Leiter aus dem Wasser befreien. Sie wurden sofort in zwei Rettungswagen erstversorgt und daraufhin in eine Münchner Klinik transportiert. 

Durch die schnelle Rettung von Passanten blieb es bei einer leichten Unterkühlung der Verunglückten. Dennoch betont die Feuerwehr noch einmal, dass durch die wenigen kalten Tage noch nicht ausreichen, damit die Eisflächen tragfähig sind. Um gefahrlos auf einer Eisschicht zu laufen, sollte diese mindestens 15cm dick sein.

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