Münchner Traditionsunternehmen Rodenstock feiert 140-jähriges Jubiläum

Die Rodenstock-Zentrale in München., Foto: Rodenstock
Die Rodenstock-Zentrale in der Elsenheimerstraße

Sonderausstellung im MUCA "How We See the World"

(27.1.2017) Ein Münchner Traditionsunternehmen feiert Jubiläum: Vor 140 Jahren wurde der Brillenglas- und fassungenhersteller Rodenstock gegründet – damals übrigens noch in Würzburg. Seit 1883 hat die Firma ihren Hauptsitz in München. Im MUCA gibt es anlässlich des Firmenjubiläums ab 29.1. eine Sonderausstellung mit dem Titel „How We See the World“.

Seit 1883 befindet sich der Hauptsitz in München

Alter Entwurf einer Rodenstock-Brillenfassung., Foto: Rodenstock
Ein alter Entwurf einer Rodenstock-Brillenfassung

Es war das Jahr 1877, als Josef Rodenstock in seiner damals noch „Optisches Institut G. Rodenstock“ genannten Firma anfing, Brillengläser und -fassungen, aber beispielsweise auch Barometer und andere Messgeräte zu entwickeln.

Drei Jahre später ließ er erstmals seine Brillengläser patentieren und stieg bis zum „Hopfoptiker“ des deutschen Kaisers auf. 1883 verlegte Rodenstock seinen Hauptsitz nach München, 1905 holte sein Sohn Alexander die gesamte Fabrikation in die bayerische Landeshauptstadt. Fast 126 Jahre hatte das Unternehmen in der Isartalstraße seine Heimat, 2012 wurde das neue Hauptgebäude in der Elsenheimerstraße im Stadtteil Laim eröffnet.

Im Jahr 2017 hat das Unternehmen 15 Produktionsstätten in 13 verschiedenen Ländern. Insgesamt 4.500 Mitarbeiter beschäftigt die Firma heute weltweit. Anlässlich des 140-jährigen Jubiläums ist im MUCA zwischen 29.1. und 5.2. die kostenlose Sonderausstellung „How We See the World“ zu sehen.

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