Kommunalreferat sichert kleine Läden in der Altstadt

Sie prägen das Erscheinungsbild im Rathaus und im Ruffiniblock - wie das Kommunalreferat die kleinen Traditionsgeschäfte unterstützen und bewahren will, erzählt Kommunalreferent Axel Markwardt im Video...

Unterstützung für Traditionsgeschäfte im Herzen der Stadt

(20.4.2017) Sie prägen das Bild der Innenstadt: Kleine, familiengeführte Einzelhandelsbetriebe. Um sie dauerhaft zu bewahren, hat das Kommunalreferat den Traditionsläden seine Unterstützung zugesagt. So wird den Läden im Ruffinihaus während der Sanierung ein Ausweichquartier zur Verfügung gestellt. Im Video erläutert Kommunalreferent Axel Markwardt die Hintergründe...

Vielfalt der kleinen Läden soll geschützt werden

Marienplatz im Sommer mit Neuem Rathaus und Frauenkirche im Hintergrund, Foto: muenchen.de/Vauelle
Auch im Rathaus befinden sich zahlreiche kleine Einzelhandelsbetriebe.

Wie Kommunalreferent Axel Markwardt erklärt, nimmt der Druck auf kleine familiengeführte Läden in der Altstadt durch große internationale Ketten stetig zu. „Es ist erklärtes Ziel, hier entschieden gegenzusteuern“, sagte der Kommunalreferent bei einem Presserundgang durch zahlreiche kleine Betriebe in der Innenstadt am Donnerstag. „Wir wollen diese Läden dauerhaft bewahren.“ Damit die Einzelhandelsbetriebe auch in Zukunft zum unverwechselbaren Bild im Herzen Münchens beitragen, hat das Kommunalreferat den Läden seine Unterstützung zugesagt.

Das Referat ermöglicht beispielsweise im Rathaus, am Marienplatz, der Kaufingerstraße oder der Sparkassenstraße eine Vielfalt an kleinteiligen Einzelhandelsbetrieben. Auch im traditionsreichen Ruffinihaus am Rindermarkt befinden sich über 20 Ladeneinheiten in stadteigenen Anwesen.

Stadtmuseum als Ausweichquartier während Ruffinihaus-Sanierung

Ruffinihaus in der Sendlinger Straße, Foto: Katy Spichal
Einen Steinwurf entfernt: Die Läden im Ruffinihaus ziehen während der Sanierung ins Stadtmuseum.

Im Februar 2018 beginnt die umfassende Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes am Rindermarkt. Die Arbeiten im Obergeschoss des Ruffinihauses dauern rund 24 Monate. Für die Instandsetzung der Ladeneinheiten im Erdgeschoss sind 15 Monate angesetzt.

Für diejenigen Händler, für die der Laden im Ruffinihaus die alleine Existenzgrundlage bildet, bietet das Kommunalreferat eine Lösung im Stadtmuseum an. „Dort stehen für die Dauer der Sanierung sieben Läden als Ausweichquartiere zur Verfügung“, freut sich Markwardt. „Darüber hinaus bemüht sich das Referat, auch allen anderen Ladenmietern des Ruffinihauses für die Umbauzeit Übergangslösungen anzubieten.“

Den Umzug in die Läden des Stadtmuseums wird das Kommunalreferat durch Flyer und weitere Maßnahmen begleiten, um sicherzustellen, dass die vielen Stammkunden ihre Ruffinihaus-Händler auch während der Sanierung auffinden.

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