Idee für Mobilitäts-Hotspot am Rindermarkt vorgestellt

Brunnen am Rindermarkt, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Der Rindermarkt mit seinem markanten Brunnen könnte zum Hotspot für Nahmobilität werden

Tiefgarage mit Schwerpunkt auf E-Mobilität geplant

(8.5.2017) Ein neuer Mobilitäts-Hotspot direkt unter dem Rindermarkt? Diese Idee haben Flori Schuster, Geschäftsführer des Sporthauses Schuster und Wolfgang Roeck vom Unternehmen Wohr + Bauer kürzlich dem Bezirksausschuss 1 vorgestellt. Die Tiefgarage mit Schwerpunkt auf E-Mobilität und Carsharing soll das Hackenviertel entlasten.

Hackenviertel soll vom Verkehr entlastet werden

Podiumsdiskussion zum Einzelhandel: Münchens Erste Häuser, Foto: muenchen.de/Luis Wiedenmann
Geschäftsführer Flori Schuster vom Sporthaus Schuster

Im Zuge des Verkehrsversuchs in der Sendlinger Straße sind zahlreiche Parkmöglichkeiten für Autofahrer entfallen, durch den geplanten Abriss des Parkhauses am Färbergraben verschwinden zusätzliche Abstellmöglichkeiten für Autos in der Altstadt. Einen Teil davon soll der sogenannte Mobilitäts-Hotspot auffangen, den Flori Schuster und Wolfgang Roeck dem Bezirksausschuss Altstadt-Lehel (BA 1) kürzlich vorgestellt haben.

Geplant sind 200 bis 250 unterirdische Stellplätze mit Schwerpunkt E-Mobilität sowie Carsharing. Ein automatischer Radlspeicher unter der Erde soll Raum für 100 Zweiräder bieten - und das alles direkt unter dem Rindermarkt. Wie Schuster und Roeck betonen, soll die Tiefgarage Autoverkehr aus dem derzeit überlasteten Hackenviertel abziehen und ihn stattdessen über den gut ausgebauten Oberanger fließen lassen. Es gehe keineswegs darum, zusätzlichen Autoverkehr in die Altstadt zu ziehen, sondern nur um eine Teilkompensation der wegfallenden Stellplätze. Ob das Vorhaben jedoch umgesetzt wird, ist derzeit noch offen.

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