MVG: verstärktes Busangebot und keine Vordereinstiegspflicht ab 21 Uhr mehr

Bus 52 fährt am Viktualienmarkt vorbei
MVG verdichtet Busangebot in den Abendstunden und man kann künftig auch nach 21 Uhr hinten einsteigen.

Verbesserungen bei verschiedenen Buslinien

(19.6.2017) Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) verbessert das Angebot auf ihren Buslinien. Seit Montag sind vor allem in den Abendstunden zahlreiche Taktverdichtungen vorgesehen. Außerdem wird die Vordereinstiegspflicht ab 21 Uhr in den Bussen aufgehoben. Bisher mussten die Fahrgäste ihr Ticket abends beim Fahrer vorzeigen. Dafür soll es mehr Kontrollen geben.

MetroBus-Angebot wird teilweise verdoppelt

Die MVG verbessert ihr Angebot bei Metro- und Stadtbussen. Vor allem in den Abendstunden sind zahlreiche Taktverdichtungen vorgesehen. Auf den MetroBus-Linien verdoppelt sich das Angebot zeitweise.

  • Auf den Linien 51, 52, 53, 57 und 62 sowie auf der Linie 55 im Abschnitt Ostbahnhof – Waldperlach wird der 10-Minuten-Takt montags bis samstags bis ca. 22 Uhr verlängert, sonntags bis ca. 21 Uhr.
  • Zusätzlich ist die Linie 53 am Freitag- und Samstagabend im Abschnitt Münchner Freiheit – Harras sogar bis Mitternacht im 10-Minuten-Takt unterwegs.
  • Die Busse auf den Linien 50, 54, 56, 59, 60 und 63 fahren künftig an allen Wochentagen bis ca. 21 Uhr alle 10 Minuten.

Auch bei den StadtBussen bessert die MVG nach:

  • StadtBus 183: Verlängerung im Abendverkehr bis zur Siedlung an der Rennbahnstraße
  • StadtBus 193 (Trudering Bf. – Haar, Jagdfeldzentrum): 10- statt 20-Minuten-Takt an Sonn- und Feiertagen tagsüber
  • StadtBus 197 (Ringlinie Neuperlach): 10- statt 20-Minuten-Takt an Sonn- und Feiertagen tagsüber

Kein Vorzeigen des Tickets mehr notwendig

Zeitgleich mit dem verbesserten Angebot wird die sogenannte "Vordereinstiegspflicht" ab 21 Uhr bei den Bussen abgeschafft. Das Vorzeigen des Tickets beim Fahrer fällt künftig weg.

Damit will die MVG beim Fahrgastwechsel für einen reibungsloseren Ablauf im dichteren Taktverkehr sorgen, damit die Busse möglichst rasch weiterfahren können. Im Gegenzug setzt die MVG in den Abend- und Nachtstunden mehr Kontrolleure ein.

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