Paulaner Salvator-Preis erstmals verliehen

Gruppenbild mit Jury-Mitgliedern und Preisträgern, Foto: muenchen.de/ Dan Vauelle
Jury und Preisträger bei der Verleihung des Paulaner Salvator-Preises

Vier Projekte mit neuem Preis ausgezeichnet

(28.6.2017) Ein neuer Preis für wohltätige Projekte: Erstmals wurde am Dienstagabend der Paulaner Salvator-Preis in der Hauptverwaltung der Brauerei verliehen. Das diesjährige Motto „Türen öffnen“ interpretieren die vier Preisträger auf ihre eigene Art.

Fotos: Freude bei den Preisträgern

Fast hundert Bewerbungen eingegangen

Paulaner-Chef Andreas Steinfatt vor dem Plakat für den Paulaner-Salvator-Preis, Foto: muenchen.de / Dan Vauelle
Paulaner-Chef Andreas Steinfatt

Essen für Bedürftige, Integration von Flüchtlingen, Hilfe für psychisch Kranke – die mit dem Paulaner Salvator-Preis ausgezeichneten Projekte verbindet vor allem eines: Sie unterstützen Menschen, die es im Leben nicht so einfach haben.

Hier zeigt sich bereits die Idee, die hinter dem erstmals von der Brauerei ausgelobten Preis steckt: Das gesellschaftliche Engagement in München soll gestärkt und mit den Fördergeldern Projekte angestoßen werden, die das Leben und Miteinander in der Stadt verbessern.

„Wir haben fast 100 Ideen in der ersten Bewerbungsrunde erhalten, das hat unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Es waren unheimlich viele Ideen dabei, die es wert gewesen wären, gefördert zu werden“, freut sich Roland Tobias, Vorsitzender der Geschäftsführung der Paulaner Brauerei und Mitglied der Jury, über das große Interesse am mit 80.000 Euro dotierten Preis.

30.000 Euro davon gehen an den Verein „Brot am Haken“. Dessen Idee ist es, dass Bürger Bedürftigen etwas zu Essen oder Trinken spendieren, was diese dann in den mitmachenden Läden mitnehmen dürfen. Der Verein „Junges Bündnis für Geflüchtete“, der Flüchtlinge zur politischen Partizipation ermutigen will, erhält 20.000 Euro. Der Verein „Juno – eine Stimme für Flüchtlingsfrauen“ und das „Clubhaus München Giesing“ erhalten jeweils 10.000 Euro. Ersteres bringt geflüchtete Frauen mit lokalen Trachtentanzgruppen zusammen. Das „Clubhaus“ kümmert sich darum, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen in den Arbeitsmarkt zurückkehren können. Die verbleibenden 10.000 Euro kommen zum Preisgeld im nächsten Jahr dazu.

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