Stadtrat beschließt: Weniger Busse am Max-Joseph-Platz

Max-Joseph-Platz in München, Foto: Katy Spichal

Platz ist künftig für Reisebusse gesperrt

(25.7.2017) Der Busverkehr rund um den Max-Joseph-Platz wird künftig eingeschränkt. Das hat der Kreisverwaltungsausschuss des Stadtrats heute beschlossen. Für Reisebusse soll der Platz zwischen Residenz und Staatsoper komplett gesperrt werden.

Bis Ende September sollen Verbotsschilder für Reisebusse hängen

Für viele ist der Max-Joseph-Platz einer der attraktivsten Plätze in München. Doch das hohe Verkehrsaufkommen durch Reisebusse, Stadtrundfahrtbusse sowie die aus der Tiefgarage kommenden Autos sorgt für eine gewisse Einschränkung der Aufenthaltsqualität.

Noch während das Referat für Stadtplanung und Bauordnung an einer Beschlussvorlage für den Stadtrat arbeitet, in der verschiedene Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden sollen, hat der Kreisverwaltungsausschuss heute einige verkehrsrechtliche Maßnahmen als kurzfristige Abhilfe beschlossen. Nach Auftrag von Oberbürgermeister Dieter Reiter hat das Kreisverwaltungsreferat dem Stadtrat entsprechende Vorschläge vorgelegt. 

Für Reisebusse ist der Max-Joseph-Platz künftig gesperrt. Die Sperre erfolgt ausschließlich mit Verbotsschildern. Reisebusse können künftig die Maximilianstraße bis zur Alfons-Goppel-Straße uneingeschränkt befahren und müssen dann nach rechts in die Alfons-Goppel-Straße abbiegen. Bis Ende September soll die Montage der Sperrschilder abgeschlossen sein.

Bis zu einer endgültigen Sperrung dürfen weiterhin Busse des öffentlichen Linienverkehrs und Stadtrundfahrtbusse den Platz durchfahren, jedoch nicht anhalten.

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