Was es mit den gelben Fahrrädern in München auf sich hat

Gelbe Fahrräder von oBike in der Fraunhoferstraße, Foto: muenchen.de/Mark Read

Asiatischer Leihrad-Anbieter expandiert nach München

(31.8.2017) So mancher Münchner hat sich bestimmt schon über die gelb-grauen Fahrräder gewundert, die seit einigen Tagen an vielen Orten der Stadt herumstehen. Sie gehören dem asiatischen Anbieter oBike, der sein Leihrad-Angebot jetzt auch auf München ausgeweitet hat.

Räder stehen auf öffentlichem Grund in der ganzen Stadt

OBikes am Stachus, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Nach eigenen Angaben versteht sich oBike als Fahrrad-Anbieter für kurze Strecken: Von der U-Bahn nach Hause oder anders herum, oder auch für den Weg zum Supermarkt. Im Gegensatz zu anderen Anbietern wie MVG Rad gibt es keine festen Radstationen, an denen man die Räder ausleihen und auch wieder zurückgeben kann. Über eine eigene App können Benutzer ein Rad finden, reservieren, entsperren und nach Ende der Fahrt auch wieder absperren - an jedem öffentlichen Ort. In der App muss man sich allerdings erst registrieren, wobei die genaue Verwendung der Daten unklar ist.

Wer sich eines der auffälligen gelb-grauen Fahrräder ausleihen möchte, muss eine Kaution von 79 Euro zahlen, für Studenten sind 29 Euro fällig. Danach kostet die halbe Stunde einen Euro. Über eine Gangschaltung verfügen die Räder allerdings nicht.

Der Anbieter oBike kommt ursprünglich aus Singapur und hat dort Anfang des Jahres seinen Verleihservice gestartet. Im Juli weitete man das Angebot auf Zürich aus, Anfang August tauchten die Räder auch in München auf.

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