Sternschnuppen-Spektakel: Perseiden am Münchner Himmel

Sternschnuppe, Foto: fabiodevilla / Shutterstock.com

Am Wochenende erreichen Meteorströme ihren Höhepunkt

(11.8.2017) Mitte August ist Sternschnuppenzeit: Die Perseiden, wie die Meteorströme bezeichnet werden, erreichen um den 12.8. ihren Höhepunkt. Bis zu 100 Sternschnuppen in der Stunde regnen in der Nacht auf Sonntag vom Himmel...

Bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde

Mann beobachtet Sternenhimmel

Die Perseiden sind alljährlich gegen Ende Juli bzw. in der ersten Augusthälfte am deutschen Himmel zu bewundern - wenn das Wetter und der Mond mitspielen. Bis zu 100 Perseiden pro Stunde könnte man heuer sehen, da der Meteorstrom das Maximum an Sichtbarkeit erreicht hat, wie das Max-Planck-Institut für Astronomie meldet.

Es gibt - neben Wolken - für die Sternschnuppen einen ernsthaften Konkurrenten am Nachthimmel: Erst am 7.8. war Vollmond und am 12.8. geht der Mond bereits kurz nach 23 Uhr auf. Dadurch hellt er den Himmel merklich auf und überstrahlt voraussichtlich viele der schwächeren Sternschnuppen des Perseidenstroms. Auch wenn der Schauer nicht so kräftig erscheint wie in anderen Jahren - hellere Leuchtspuren könnt Ihr trotzdem erkennen.

Außerdem sind die Chancen auch in den darauffolgenden Tagen nicht schlecht: denn dann geht der Mond immer später auf, Mitte August erst kurz nach Mitternacht. Weil ein Meteorstrom nicht scharf begrenzt ist, lohnt sich also auch noch ein paar Tage nach dem Maximum ein Blick in den Himmel.

Leuchtteilchen sind mit bloßem Auge zu sehen

Wie stark der Strom der Perseiden in diesem Jahr tatsächlich sein wird und wie lange er um das Maximum herum andauert, lässt sich nicht genau vorhersagen. Sie sind normalerweise mit bloßem Auge zu sehen, aber ein Fernglas bzw. Teleskop verspricht natürlich ein noch besseres Seherlebnis.

Die Perseiden entspringen dem Kometen 109P/Swift-Tuttle. Immer um den 12.8. kreuzt die Erde dessen Staubspur. Die auf die Atmosphäre treffenden Staubteilchen sorgen für das charakteristische Leuchten der Perseiden. Ihren Namen haben sie übrigens vom Sternbild Perseus - denn die Sternschnuppen scheinen aus dessen Richtung zu kommen...

Übrigens: Im nächsten Jahr wird das Perseidenmaximum noch weniger durch den Mond gestört. Spätestens dann wird es also Wünsche regnen.

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