Frauenleiche am Feringasee

Polizei-Absperrung

Lebensgefährte gilt als dringend tatverdächtig

(14.9.2017) Im Fall der verkohlten Frauenleiche am Feringasee hat die Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den 32 Jahre alten Lebensgefährten des Opfers beantragt. Er sei dringend tatverdächtig, die 35 Jahre alte Frau ermordet zu haben, berichtete die Polizei am Donnerstag.

Tatverdächtiger schweigt zu den Vorwürfen

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tat bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag in der gemeinsamen Wohnung geschah. Der Tatverdächtige sollte noch am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Zunächst schwieg der Mann zu den Vorwürfen.

Ein Gärtner hatte die verbrannte Leiche der 35-Jährigen am Montag am Feringasee in Unterföhring (Landkreis München) entdeckt. «Als es gebrannt hat, war die Frau schon tot», erläuterte Kriminalhauptkommissar Herbert Linder in einer ersten Stellungnahme. Der Täter habe die Leiche an den See gebracht und sie dann angezündet. An der Fundstelle seien Spuren von Brandbeschleunigern gefunden worden. Alle oberflächlichen Spuren seien durch den Brand vernichtet worden, sagte Linder.

Bei der Toten handelt es sich um eine Münchnerin, die aus Sachsen stammt. Ihr 32-jähriger Lebensgefährte selbst hatte sie Sonntagnacht als vermisst gemeldet. Das Paar wohnte unweit des Feringasees im Osten der Landeshauptstadt.

(muenchen.de/dpa)

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