Polizei gibt Hinweise zu Halloween

Verkleidete Kinder an Halloween

Ausgelassenes Feiern "ja", Straftaten "nein"

(30.10.2017) Halloween steht für ausgelassenes Feiern und für den Spruch: "Süßes, sonst gibt's Saures". Die Münchner Polizei warnt allerdings vorab vor überzogenen Scherzen, die als Sachbeschädigung Strafen nach sich ziehen. Auch das Auftreten von Clowns hat Grenzen.

Halloween kein Freifahrtsschein für Sachbeschädigungen

Streiche gehören an Halloween dazu. Nicht umsonst lautet in den USA das traditionelle Halloween-Motto "Trick or treat", also frei übersetzt: Leckereien, sonst gibt es Streiche. Oder eben: Süßes, sonst gibt's Saures. Die Münchner Polizei weist aber im Vorfeld der Feierlichkeiten darauf hin, dass dieses Motto keinen Freifahrtsschein zur Begehung von Straftaten liefert.

"Viele Streiche sind schlicht Sachbeschädigungen. Diese können mit einer Geldstrafe und sogar mit bis zu zwei Jahren Gefängnis geahndet werden", betont Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Das Anzünden von Briefkästen oder Ansprayen von Autos und Hausfassaden seien keine Kavaliersdelikte. Solche Streiche können übrigens auch für diejenigen teuer werden, die nicht mitgemacht haben, sondern nur in der Gruppe dabei waren.

Auftreten als Clown hat ebenfalls Grenzen

Verkleiden ist an Halloween natürlich auch ein Muss. Ein Klassiker ist das Auftreten als Clown - doch auch hier gibt es Grenzen. Die Polizei weist darauf hin: Wer Menschen verfolgt, nötigt und angreift, handelt strafbar. Dazu zählt auch das Erschrecken von Mitmenschen. Hier ist die Grenze zwischen Spaß und Straftat ganz klar überschritten.

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