Red Bulls verlieren gegen Schwenningen

Kampfszene vor dem Schwenninger Kasten., Foto: Red Bull / Gepa Pictures
Kampfszene vor dem Schwenninger Kasten.

2:5-Heimniederlage trotz vieler Chancen

(17.11.2017) Der EHC Red Bull München hat das erste DEL-Spiel nach der Deutschland-Cup-Pause verloren. Trotz guter Chancen unterlagen die Red Bulls den Schwenninger Wild Wings mit 2:5 (1:3|0:1|1:1).

Die Red Bulls begannen druckvoll und hatten gute Chancen, lagen aber nach fünf Minuten mit 0:3 in Rückstand. Istvan Bartalis (2.), Simon Danner (4.) und Damien Fleury (5.) trafen für die Wild Wings. Daryl Boyle erzielte in der neunten Minute den Anschlusstreffer. München drängte nun auf das 2:3, Frank Mauer scheiterte aber am Pfosten (17.).

Auch im Mitteldrittel hatten die Münchner mehr Spielanteile, Dustin Strahlmeier hielt aber alles, was auf sein Tor kam. Ob gegen Maxi Kastner, Frank Mauer (jeweils 24.) oder Keith Aucoin – der SERC-Goalie parierte alles, was auf sein Tor kam. Schwenningen setzte auf Konter. Einen dieser schnellen Gegenangriffe nutzte Markus Poukkula in der 37. Minute zum vierten Tor.

Im Schlussabschnitt wurden die Red Bulls noch offensiver. In der 46. Minute zahlte sich das aus, denn Maxi Kastner staubte zum 2:4 ab. Einen weiteren Treffer verhinderte aber der überragende Strahlmeier, unter anderem mit einer Parade gegen Daryl Boyle (53.). Und Schwenningen? Die Gäste blieben im Angriff extrem effizient. In der 55. Minute schloss Kalle Kaijomaa einen der wenigen SERC-Angriffe im Schlussabschnitt zum 2:5-Endstand ab.

EHC-Star Florian Kettemer resümierte nach der Partie: „Schwenningen hat uns ausgehebelt, das muss man anerkennen. In der zweiten Drittelpause hat Don Jackson die richtigen Worte gefunden. Wir sind danach besser geworden, am Ende hat es aber nicht gereicht.“

(muenchen.de/EHC Red Bull München)

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