Münchner Robert Schmitt erhält Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Staatssekretär Georg Eisenreich überreicht Robert Schmitt den Verdienstorden der Bundesrepublik, Foto: StMBW
Staatssekretär Georg Eisenreich (r.) überreichte Robert Schmitt den Verdienstorden

Großes Engagement in der Notfallhilfe und im Katastrophenschutz

(7.11.2017) Er gehört zu denen, die auf der Straße selten erkannt werden - und die doch wichtige Arbeit leisten. Der Münchner Robert Schmitt war lange für das Rote Kreuz tätig, inzwischen gibt er im Ausland Lehrgänge für Katastrophenschutz. Heute erhielt er den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

Gründer eines Krankentransport-Dienstes in München

Staatssekretär Georg Eisenreich würdigte bei der Verleihung des Verdienstordens das besondere Engagement Robert Schmitts. Denn der Münchner war nicht nur zehn Jahre lang im Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes tätig. Er ist auch Gründer der privaten "Rettungsdienst Münchner Krankentransport OHG" und des "Medizinischen Katastrophen-Hilfswerks Deutschland e.V." (MHW), welches im In- und Ausland notfallmedizinische Hilfe leistet. Bei den Erdbeben in Haiti 2010 oder in Italien 2012 war das MHW vor Ort.

"Sie bereiten die Bevölkerung in kostenlosen Lehrgängen auf einen Katastrophenfall vor. Auch in den Aufbau des Katastrophenschutz-Zentrums in Lampferding haben Sie erheblich investiert", lobte Staatssekretär Eisenreich. "Sie haben einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des nationalen und internationalen Katastrophenschutzwesens geleistet."

Neben Robert Schmitt erhielten heute noch zwei weitere Personen den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland: Generalleutnant a.D. Peter Schelzig aus Schwabmünchen und der Physiker Dr. Jan Mühlstein aus Gräfelfing.

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