Neues Bier für München: Paulaner am Nockherberg braut den ersten Sud

Auf dem Nockherberg wird künftig eigenes Bier gebraut - in der Traditionsgaststätte im Dezember der erste Sud angesetzt und wir waren dabei

Traditionsgasthaus eröffnet am heutigen Mittwoch wieder

(7.2.2017) Auf das "Nockherberger Helle"! Bei der heutigen Eröffnung schenkt der Paulaner am Nockherberg sein erstes hauseigenes Bier aus. Die eigene Hausbrauerei bildet künftig das Herzstück der traditionsreichen Stätte.

Komplette Modernisierung von Restaurant, Biergarten und Festsaal

Paulaner am Nockherberg: Erster Sud, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich

Der Paulaner am Nockherberg ist ein Klassiker unter Münchens Wirtshäusern. Um mit der Zeit zu gehen hat Traditionshaus ein knappes Jahr lang Restaurant, Biergarten und Festsaal saniert. Das Herzstück ist jetzt die nagelneue hauseigene Brauerei, die beim Einbrauen des ersten Suds gezeigt wurde.

Paulaner-Geschäftsführer Andreas Steinfatt sagte im Dezember im Interview mit muenchen.de: "Wir sind richtig stolz das Stammhaus im neuen Gewand zu präsentieren und freuen uns mit der Neueröffnung unsere Leidenschaft fürs Brauen hervorzuheben."

Riesige Tanks und eine Schroterei im Keller wurden installiert, die gesamte Kapazität umfasst 540 Hektoliter Bier: "das Bier wird hier also nicht ausgehen" versichert der neue Braumeister am Nockherberg, Uli Schindler. 

Ab Februar gibt's am Nockherberg das Nockherberger

, Foto: muenchen.de

Vor rund zwei Monaten nahm Braumeister Uli Schindler schonmal die Brauanlagen in Betrieb und setzte einen Sud für das erste Bier an, das "Nockherberger Hell" – gut Ding bzw. Bier will schließlich Weile haben und dieses wird in einem komplizierten Drei-Maisch-Verfahren gebraut.

Mit der heutigen Wiedereröffnung sollen die Gäste dieses und weitere Sorten wie "Barnabas" (Münchner Dunkel) und saisonale Varianten kosten können. Weil 2018 Faustjahr in München ist, gibt es zudem natürlich einen "Faustus". Aber auch die beliebten Sorten aus der Paulanergroßbrauerei wie das Oktoberfestbier, das Hefeweizen oder der Salvator werden weiterhin ausgeschenkt - letzterer ist vom traditionellen Politiker-Derblecken zum Auftakt des Starkbierfests am Nockherberg schließlich gar nicht mehr wegzudenken.

Alles neu: Von Innenausstattung bis Speiseplan - das Konzept

Paulaner am Nockherberg: Erster Sud, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich

Der langjährige Nockherberg-Wirt Peter Pongratz übergibt die berühmte Gaststätte jetzt an den Münchner Wirt Christian Schottenhamel und Koch Florian Lechner. Beide freuen sich nicht nur über die neue Aufgabe, sondern auch über die Hausbrauerei: "Giesing riecht endlich wieder so, wie es riechen sollte", scherzte Christian Schottenhamel, der auch das Schottenhamel-Zelt auf der Wiesn mitbetreibt.

Auch die Speisekarte steht dem Niveau des Bieres in nichts nach. Nach dem neuen Konzept ändert sich auch an der Innenausstattung einiges. Geselligkeit ist den Wirten ein zentrales Anliegen: Bereiche mit langen Tischen und Bänken sollen auch fremde Menschen zum „zamrutschen“ einladen. Und wer es sich gerne alleine mit seinem Hellen in einer ruhigen Ecke gemütlich macht, findet ebenso sein Fleckchen.

Auf dem Bild oben v.l.n.r.: Nockherberg Braumeister Uli Schindler, Christian Dahncke, Erster Braumeister der Paulaner Brauerei Gruppe, Andreas Steinfatt, Paulaner Geschäftsführer und die neuen Wirte Florian Lechner und Christian Schottenhamel.

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