Grippewelle kommt ins Rollen: So schützt Ihr Euch

Frau liegt mit Grippe im Bett

Impfungen und Hygienemaßnahmen – das raten die städtischen Kliniken

(26.1.2018) Anfang des Jahres ist Grippezeit. Auch in München nehmen die Grippefälle beständig zu. Dem Referat für Gesundheit und Umwelt wurden seit Jahresbeginn zahlreiche Influenza-Erkrankungen gemeldet. Für eine Impfung ist es noch nicht zu spät. Mit einfachen Maßnahmen könnt Ihr Euch schützen…

Eine Grippeimpfung lohnt sich auch jetzt noch

Impfung, Foto: www.BillionPhotos.com

Zwischen Januar und März erleben die Influenzaviren ihre Hochphase, auch die Münchner Arztpraxen und Notfallzentren verzeichnen bereits hohe Patientenzahlen. Aber es ist noch nicht für präventive Impfungen.

Wer im Herbst eine trivalente Impfung bekommen hat, sollte um den quadrivalenten Impfstoff aufstocken. Dieser bekämpft die sogenannten B-Viren. Das gilt besonders, wenn man einer Risikogruppe angehört, dazu zählen ältere Menschen ab einem Alter von 60 Jahren, schwangere Frauen und Menschen mit chronischen Vorerkrankungen.

Die städtischen Kliniken raten zu einer jährlichen Impfung – bei regelmäßig geimpften Menschen sinke das Ansteckungsrisiko. Auch das Referat für Gesundheit und Umwelt rät zu einer Impfung – aktuelle Meldung und alle Infos.

Münchens Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs: „Eine echte Grippe ist mehr als ein bisschen Schnupfen, Husten, Heiserkeit. Grippe darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Vor allem Risikogruppen sollten sich beraten lassen und zur Impfung gehen.“

Wie Ihr Euch vor einer Ansteckung schützen könnt

  • Neben der Impfung gibt es einfache Vorbeugemaßnahmen. Dazu zählt etwa das regelmäßige Händewaschen mit Seife, auch in den Fingerzwischenräumen.
  • Niesen sollte man nur in Wegwerftaschentücher, im Notfall in den Ärmel, aber nicht in die Handflächen. Denn diese könnten an Türklinken Keime hinterlassen.
  • Wer krank ist, sollte sich zu Hause gut auskurieren.
  • Und generell ist es ratsam, zur Grippe-Hochsaison größere Menschenansammlungen zu meiden und Abstand zu Personen mit akuten Symptomen zu halten.

Was tun, wenn der Krankheitsverlauf bereits begonnen hat?

  • Bei leichten Symptomen solltet Ihr den Hausarzt oder außerhalb der Öffnungszeiten die ärztlichen Bereitschaftspraxen kontaktieren. Unter der Nummer 116117 erfahrt Ihr, welcher niedergelassene Arzt gerade Dienst hat.
  • Wenn die Grippesymptome lebensbedrohlich erscheinen, sollte der Notarzt alarmiert werden. Prof. Christoph Dodt, Chefarzt im Notfallzentrum des Klinikums Bogenhausen, rät allerdings zum sorgsamen Umgang mit der Notrufnummer 112, die man nur bei akuter Lebensgefahr wählen sollte.
  • Zudem sollte man sich in den Notfallzentren für ambulante Patienten während der Grippewelle auf längere Wartezeiten einstellen.

Mehr Aktuelles aus München

Top