Lenbachhaus: Über 243.000 Besucher im vergangenen Jahr

Lenbachhaus von außen, Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus München

Zahlreiche Ausstellungs-Highlights 2018

(29.1.2018) Die Städtische Galerie im Lenbachhaus hat heute auf der Jahrespressekonferenz die Zahlen für das vergangene Jahr vorgelegt: Demnach kamen 243.518 Besucher in das städtische Museum. Und in diesem Jahr dürften es nicht weniger werden, denn das neue Programm verspricht einige Highlights.

Glaubwürdige PopArt und klangvolle Installationen

Lichtinstallation raster-noton, Foto: Béla Bender

Rund 243.500 Besucher, mit dem Münter-Haus am Staffelsee zusammen sogar über 267.000, fast 20.500 verkaufte Jahreskarten und knapp 2.200 Führungen durch die Ausstellungen – die Bilanz 2017 des Lenbachhauses kann sich sehen lassen.

Und damit sich das auch in diesem Jahr nicht ändert, hat das Team um Direktor Matthias Mühling auch für das Jahr 2018 wieder zahlreiche spannende Projekte im Programm. Los geht’s am 20.3. mit der Ausstellung „I’m a Believer“, die die PopArt feiert und in der unter anderem Werke von Andy Warhol und Gerhard Richter zu sehen sind.

Danach folgt ab 17.4. eine Werkschau des Malers und Installationskünstlers Stephan Dillemuth. Hier treffen seine früheren Postkartenmotive auf Installationen aus den 2000er Jahren.

Eine klangvolle Lichtinstallation (Foto) wird ab 10.5. dem kultigen Elektro-Label raster-noton gewidmet. Ein begehbarer Leuchtring sorgt für erhellende Momente, dazu gibt’s Sound von Künstlern wie byetone, Kangding Ray und Frank Bretschneider.

"Phantastischer" Blauer Reiter und drei Künstlerinnen zum Abschluss

Bild von Alfred Kubin, Foto: VG Bild-Kunst, Bonn, 2017

Im Kunstbau ist ab 14.7. wieder „Untitled (For Ksenija)“ von Dan Flavin aufgebaut. Der 1996 verstorbene Flavin ging mit seiner Installation auf die speziellen Gegebenheiten des Kunstbaus ein und lässt die Räumlichkeiten in einem ganz speziellen Licht strahlen.

„Phantastisch!“ – im wahrsten Sinne des Wortes - wird es im Oktober. Denn dann widmet das Lenbachhaus dem österreichischen Maler Alfred Kubin unter diesem Motto eine umfassende Werkschau (Foto). Vor allem seine Beziehungen zu der Vereinigung des „Blauen Reiters“ werden hier thematisiert.

Zum Jahresabschluss stehen dann noch drei Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts im Fokus. Im Kunstbau werden ab 6.11. Bilder von Georgiana Houghton, Hilma af Klint und Emma Kunz gezeigt, die völlig unabhängig voneinander eine ganz eigene, abstrakte Bildsprache entwickelten, die dennoch viele Parallelen aufweist.

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