HALLEluja-Triple: Red Bulls schlagen Berlin

Jubel bei den Red Bulls im Spiel gegen Berlin., Foto: Red Bull / Gepa Pictures
Foto: Red Bull / Gepa Pictures

4:1-Erfolg über die Eisbären in der ausverkauften Olympiahalle

(5.1.2017) Der EHC Red Bull München hat auch das dritte und letzte Hockey-HALLEluja-Spiel gewonnen. Der amtierende Deutsche Meister bezwang den Rekordmeister Eisbären Berlin mit 4:1 (1:0|3:1|0:0). Vor 10.000 Zuschauern in der restlos ausverkauften Olympiahalle trafen Keith Aucoin, Michael Wolf, Patrick Hager und Frank Mauer für die Red Bulls

Damit verkürzte der EHC den Rückstand auf den Tabellenführer Thomas Sabo Ice Tigers auf einen Punkt. München erwischte gegen Berlin den besseren Start: Keith Aucoin erzielte in Unterzahl nach einem Berliner Scheibenverlust das 1:0 (6.). Zur Hälfte des ersten Drittels drängten die Red Bulls auf den zweiten Treffer. Binnen zwei Minuten erspielten sie sich drei gute Schusschancen, der Puck verfehlte das Tor aber jeweils knapp. Berlin setzte in der Offensive auf verdeckte Schüsse – ohne Erfolg.

Im Mittelabschnitt waren die Red Bulls das spielbestimmende Team. Nachdem sie eine 40-sekündige doppelte Unterzahl ohne Torschuss der Berliner überstanden hatten, traf Michael Wolf zum 2:0. Münchens Kapitän schloss eine Kombination mit Jon Matsumoto und Patrick Hager sehenswert ab (31.). Daniel Fischbuch verkürzte zwar nur 55 Sekunden später, Patrick Hager stellte aber kurz darauf durch eine starke Einzelleistung den alten Abstand wieder her (33.). Zwei Minuten vor Ende des Drittels sorgte Frank Mauer mit dem 4:1 für die Vorentscheidung.

Im Schlussabschnitt stand Marvin Cüpper anstelle von Petri Vehanen zischen den Pfosten der Eisbären. Cüpper war zunächst gefordert, ließ aber keinen weiteren Gegentreffer zu. In den letzten Minuten der Partie erhöhte Berlin noch einmal den Druck, da auch Münchens Torhüter Danny aus den Birken einen guten Tag erwischte, blieb es beim 4:1-Erfolg der Red Bulls.

Torschütze Patrick Hager sagte nach dem Spiel: „Im Moment nutzen wir unsere Chancen eiskalt. Berlin hat zwar gleich sehr viele Scheiben aufs Tor gebracht. Aber im richtigen Moment haben wir die Tore geschossen und zum Schluss nichts mehr anbrennen lassen.“

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