Bilanz nach Sturmtief "Friederike" in München

Sturmtief Friederike, Foto: muenchen.de/Rico Güttich

70 Einsätze der Feuerwehr im Stadtgebiet

(19.1.2018) Es war ein stürmischer Donnerstag. Auch München wurde von Sturmtief "Friederike" getroffen, größere Schäden blieben aber aus. Die Feuerwehr zählte rund 70 Einsätze und zog das Fazit: "Friederike zeigte sich gnädig". In der Nacht hat sich die Lage entspannt.

Bahn nimmt Betrieb wieder auf - Regionalverkehr verläuft reibungslos

Nach einem stürmischen Donnerstag in Bayern hat sich die Verkehrslage weitgehend beruhigt.

Am Donnerstag hatte die Bahn den Fernverkehr bundesweit eingestellt wegen Sturmtief "Friederike".

Sturmböen von bis zu 100 km/h - Lage hat sich entspannt

Regen in München
Symbolbild
  • Die Münchner Feuerwehr teilte mit, dass sie rund 70 kleinere Einsätze wegen des Sturms hatte.
  • Das Polizeipräsidium München zählte rund 170 Einsätze  wegen "Friederike", teilte ein Sprecher mit.
  • Vorwiegend handelte es sich in München bei den Schäden um abgebrochene Äste auf Fahrbahnen, umgestürzte Bäume, herabfallende Dachziegel oder Einblechungen und lose im Wind flatternde Fassadenteile.
  • In der Nacht auf Freitag hat der Deutsche Wetterdienst die Unwetterwarnungen für München aufgehoben. Der Sturm hat sich gelegt.
  • In vielen Teilen des Landes gab es Sturmböen mit Geschwindigkeiten von 80 bis 100 Kilometern pro Stunde. Auf den Alpengipfeln wurden  Geschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometern erreicht -  also Orkanstärke.

Friedhöfe und Wertstoffhöfe wieder geöffnet

  • Witterungsbedingt waren am Donnerstag alle Friedhöfe in München geschlossen. Mittlerweile haben die Friedhöfe wieder geöffnet. Weitere Infos zu den Münchner Friedhöfen
  • Auch alle Wertstoffhöfe waren am Donnerstag geschlossen, wie der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) meldet. Seit Freitag haben die Wertstoffhöfe wieder auf.
  • Die bayerische Schlösserverwaltung warnte am Donnerstagnachmittag vor Besuchen von Schlossparks und des Englischen Gartens in München. Es habe Lebensgefahr durch umstürzende Bäume bestanden, erklärte eine Sprecherin. Auch nach Ende des Sturms sollte man sich dort weiterhin umsichtig bewegen.

Sturmauswirkungen in Deutschland und Europa

Der Sturm hatte Auswirkungen auf ganz Deutschland und Europa.

  • Am Flughafen München fielen rund 20 Flüge wetterbedingt aus. Grund dafür sei das schlechte Wetter an den Start- und Zielflughäfen gewesen, sagte ein Sprecher des Münchner Flughafens. Vor allem innerdeutsche Flüge und Verbindungen nach Amsterdam seien betroffen gewesen.
  • Der Flughafen Amsterdam beispielsweise strich zeitweise alle Flüge.
  • Vor allem in der Mitte Deutschlands wütete das Sturmtief. Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Südbrandenburg waren besonders betroffen.

(muenchen.de /dpa)

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