Bayerische Brauwirtschaft auf Erfolgskurs bei Spezialitäten und Exporten

Biergarten am Seehaus im englischen Garten., Foto: muenchen.de/Falk Heller

Bayerns Brauer gewinnen 2017 mehr Marktanteile

(9.2.2018) Gute Nachrichten für Bayerns Brauer: das Kalenderjahr 2017 konnte sich sehen lassen - der Gesamtbierabsatz im In- und Ausland wurde um 1,3% auf 23,8 Mio. Hektoliter gesteigert. Die Hintergründe des Erfolgs? Auf einer Jahrespressekonferenz zog der Bayerische Brauerbund e.V. Bilanz...

Bessere Absatzentwicklung als im Bund

Georg Schneider - Präsident Bayerischer Brauerbund , Foto: Bayerischer Brauerbund

Bayerns Brauer blicken zufrieden auf das Kalenderjahr 2017 zurück: der Gesamtbierabsatz im In- und Ausland wurde im zurückliegenden Jahr um 1,3% auf 23,8 Mio. Hektoliter gesteigert. Damit verzeichneten die Brauer eine deutlich bessere Absatzentwicklung als der Bund. Dazu kommen nochmal rund 2 Mio. Hektoliter an alkoholfreiem Bier, das sich inzwischen zu einem eigenständigen, starken Segment im Biermarkt entwickelt hat.

Insbesondere der Export nimmt immer mehr zu - insgesamt um 5,8%. „Wir exportieren mit Bayerischem Bier auch ein Stück bayerisches Lebensgefühl! Bayerisches Bier ist Teil des kulinarischen Erbes Europas.“, so Georg Schneider (Bild), Präsident des Bayerischen Brauerbundes und Inhaber der privaten Weißbierbrauerei G. Schneider und Söhne.

Auch sei laut Schneider erfreulicherweise ein wachsendes Bewusstsein für Geschmacksunterschiede verschiedener Bierspezialitäten beim Verbraucher zu beobachten. Dies trage auch zu einer steigenden Beliebtheit traditionell bayerischer Bierspezialitäten im Rest Deutschlands bei.

Bayerisches Bier steht unter Herkunftsschutz

Bayerische Bierkönigin 2017 - 2018 - Lena Hochstraßer , Foto: Bayerischer Brauerbund

Die wirtschaftliche Lage der Branche bleibt durch den hohen Wettbewerbsdruck und den Verdrängungswettbewerb im Biermarkt angespannt. Umso bedeutsamer sei es, dass das Bayerische Bier seit 2001 EU-rechtlich unter Herkunftsschutz steht. Die Bezeichnung „Bayerisches Bier g.g.A.“ sei zunehmend wichtig für den Erfolg. „Nun erwarten wir von der EU auch die konsequente Ausdehnung und Verteidigung dieses Schutzes im Rahmen von Freihandelsabkommen, damit er in den aktuell schnell wachsenden Märkten nicht zum Muster ohne Wert wird.“ so Schneider. Denn entscheidend sei, dass „Bayern drin ist, wo Bayern als Herkunftsbezeichnung drauf steht“.

Das weiß auch die amtierende Bayerische Bierkönigin Lena Hochstraßer (Bild), die anlässlich der Jahrespressekonferenz des Bayerischen Brauerbundes bierbegeisterte Damen ab 21 aufrief, sich bis 12.2. um ihre Nachfolge zu bewerben. Am 3.5. wird die Bierkönigin 2018/2019 gekürt, die dann ein Jahr lang das Bayerische Bier und die Tourismusregion „Bierland Bayern“ vertritt.

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