Manchesterplatz: Gedenken für die Opfer der Flugzeug-Katastrophe von 1958

Gedenken am Manchesterplatz, Foto: Landeshauptstadt München/Michael Nagy
Foto: Landeshauptstadt München/Michael Nagy

Zahlreiche United-Anhänger in Trudering

(6.2.2018) Der FC Bayern, Manchester United und die Stadt München haben mit vielen Fußballfans der Opfer des Flugzeugunglücks vor 60 Jahren gedacht. Auch zahlreiche United-Anhänger waren am Dienstag zum Manchesterplatz nach Trudering gekommen.

Eine der größten Tragödien des europäischen Fußballs

Gedenken am Manchesterplatz, Foto: Landeshauptstadt München/Michael Nagy
Foto: Landeshauptstadt München/Michael Nagy

„Der Fußball besteht aus Rivalität und aus Freundschaft und aus Respekt. Dass wir heute da sind, ist ein Zeichen des Respekts vor diesem großen Club und seinen unglaublichen Fans“, sagte Bayern-Präsident Uli Hoeneß am Rande der Gedenkveranstaltung auf dem Manchesterplatz.

Das Flugzeugunglück am 6.2.1958 war eine der größten Tragödien in der Geschichte des europäischen Fußballs. 23 Menschen starben, unter den Opfern waren auch acht Spieler von Manchester United. „Dieser Tag war ein schwarzer Tag in der Geschichte von Manchester United, in der Geschichte des englischen Fußballs und in der Geschichte der Stadt München“, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter (Foto).

Beziehung zwischen FCB und United ist geprägt von Respekt

Gedenken am Manchesterplatz, Foto: Landeshauptstadt München/Michael Nagy
Foto: Landeshauptstadt München/Michael Nagy

Rund 1200 Menschen, vor allem Manchester-United-Fans, waren zu der Gedenkveranstaltung gekommen. „Die Beziehung zwischen den beiden Clubs war und ist geprägt von tiefem Respekt“, sagte der FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Man United sei immer schon mehr als Siege, Niederlagen, Titel und verpasste Pokale gewesen, sagte Rummenigge. Dieser Verein sei für ihn ein Orientierungspunkt im Leben als Fußballer und Vorstandsvorsitzender.

Zum Gedenken an die Opfer wurde 2004 am Unglücksort ein Gedenkstein aufgestellt, dessen Plakette ein Fußballfeld mit den Namen der Opfer zeigt. Der Platz heißt seit 2008 Manchesterplatz. „Wir wollen zeigen, dass wir in Gedanken mit den Angehörigen und dem Verein verbunden sind“, sagte Hoeneß.

(dpa/muenchen.de)

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