Klinikum rechts der Isar nimmt neues OP-Zentrum in Betrieb

Angiografie im neuen OP-Zentrum am Klinikum Rechts der Isar, Foto: M.Stobrawe / Klinikum rechts der Isar

Topmoderne Technologie für die bestmögliche Behandlung

(1.2.2018) Das Münchner Uni-Klinikum rechts der Isar hat am Donnerstag ein neues OP-Zentrum in Betrieb genommen - nach eigenen Angaben eines der modernsten Europas. Das Gebäude soll die medizinischen Fachbereiche besser miteinander vernetzen und somit die Arbeit der Chirurgen sowie die Behandlung der Patienten erheblich verbessern.

Neubau mit acht hochmodernen Operationssälen

MRT im neuen OP-Zentrum am Klinikum Rechts der Isar , Foto: M.Stobrawe / Klinikum rechts der Isar

Die neuen acht hochmodernen Operationssäle sollen insbesondere von der Neurochirurgie, der Gefäßchirurgie und der Urologie genutzt werden. Mehrere Säle verfügen dabei über modernste bildgebende Technologien wie OP-Roboter, Kernspintomographen und Computertomographen. So können Patienten, die beispielsweise am Kopf operiert werden, noch während der Operation in den Kernspintomographen geschoben werden. Dadurch können die operierenden Ärzte umgehend den Erfolg des Eingriffs kontrollieren.

"Es ist eine sehr positive Wende, dass das Klinikum rechts der Isar jetzt in der Lage ist, auf modernste Technologien zugreifen zu können", sagte Markus Schwaiger, Ärztlicher Direktor des Klinikums. Das neue OP-Zentrum hat rund 44 Millionen Euro gekostet, der Bau dauerte knapp fünf Jahre.

Insgesamt 43 OP-Säle im Klinikum rechts der Isar

Das neue OP-Zentrum am Klinikum Rechts der Isar , Foto: M.Stobrawe / Klinikum rechts der Isar

Das neue Gebäude schließt sich als vierter Flügel an das bestehende Neuro-Kopf-Zentrum des Klinikums an. Das miteinander verbundene OP-Cluster Nord hat jetzt zusammen 16 OP-Säle - insgesamt verfügt das Klinikum rechts der Isar damit über 43 OPs.

Das Klinikum gehört zur Technischen Universität München (TUM). Das zweite große medizinische Zentrum in München ist das Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität. In beide Kliniken kommen Patienten aus ganz Bayern und darüber hinaus zur Behandlung.

(dpa / muenchen.de)

Mehr Aktuelles aus München

Top