Olympia-Stars starten von München nach Südkorea

Olympioniken vor dem Start am Flughafen München, Foto: Lufthansa Group
Foto: Lufthansa Group

Einige "Gold-Hoffnungen" unter den Sportlern am Flughafen

(5.2.2018) Endlich geht's los: Die deutschen Olympia-Teilnehmer sind offiziell zu den Winterspielen verabschiedet worden. Am heutigen Montag startete eine 13-köpfige Delegation von München aus zu den Olympischen Spielen in Pyeongchang. Unter den Sportlern waren auch einige „Gold-Hoffnungen“.

Große Vorfreude bei den Olympioniken

Laura Dahlmeier, Foto: Lufthansa Group
Foto: Lufthansa Group

Biathlongewehre wurden sicher verpackt, jede Menge Taschen mit Ausrüstung aufgegeben und auch ein paar Autogramme geschrieben. 13 deutsche Olympiasportler, darunter das zwölfköpfige Biathlon-Team, sind am Montag offiziell zu den Winterspielen am Münchner Flughafen nach Pyeongchang verabschiedet worden, wo die olympischen Spielstätten schon auf sie warten. Die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier (Foto) und Vancouver-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg gehörten zu der kleinen Delegation, die sich auf den Weg nach Seoul machte.

„Ich freue mich, dass es jetzt endlich losgeht, dass die Rennen losgehen und dass die Zeit des Wartens vorüber ist“, sagte Gold-Hoffnung Dahlmeier kurz vor dem Boarding. Die 24-Jährige gehört in allen Einzelrennen zum Favoritenkreis. Lächelnd stieg Rebensburg in das Flugzeug. „Ich bin gesund und fit, das ist das Wichtigste - und natürlich bin ich voller Vorfreude“, sagte die Skirennfahrerin.

Nach Gold 2010 in Vancouver und Bronze 2014 in Sotschi ist Fahnenträger-Kandidatin Rebensburg die erste Anwärterin der Alpinen auf eine Medaille. „Die letzten Wochen und Tage ist viel erzählt worden, wie es ist. Das Beste und Schönste ist, wenn man vor Ort ist“, sagte sie vor ihren dritten Spielen.

Folgende Athleten starteten heute nach Südkorea

Laura Dahlmeier, Benedikt Doll, Maren Hammerschmidt, Denise Herrmann, Franziska Hildebrand, Vanessa Hinz, Johannes Kühn, Erik Lesser, Arnd Peiffer, Franziska Preuß, Roman Rees, Simon Schempp (alles Biathleten) und Viktoria Rebensburg (Skiläuferin)

Eisige Temperaturen in Pyeongchang

Olympische Spielstätten 2018

Zehneinhalb Stunden Flug lagen vor den Spitzensportlern, die das Team in Südkorea weiter komplettieren. „Es kribbelt schon“, sagte der viermalige Biathlon-Weltmeister Simon Schempp. Die Sportler stellten sich flankiert von Lufthansa-Mitarbeitern zu einem letzten Gruppenfoto vor den Wettkämpfen in Deutschland auf. Mehr als die 19 Medaillen von Sotschi 2014 hat sich der Deutsche Olympische Sportbund zum Ziel gesetzt.

Seit dem 31.1. fliegen die deutschen Athleten von Frankfurt oder München nach Pyeongchang, die Medaillenkandidaten sitzen dabei alle in der Business Class. 61 der 153 deutschen Athleten waren vier Tage vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele bereits im 8555 Kilometer entfernten Austragungsort eingetroffen. Eine erste Vorhut trainiert schon auf olympischem Eis, darunter die Eisschnellläufer um Fahnenträger-Kandidatin Claudia Pechstein und die Rodler um Felix Loch.

Nach zwei Grad und Sonnenschein am Münchner Flughafen müssen sich Rebensburg und Co. auf extreme Kälte einstellen. Am Montag wurden im Olympia-Ort bei Sonnenschein Temperaturen von -11,7 bis -17,6 Grad gemessen. „Wir wissen uns zu helfen, ich hab' genügend Sachen eingepackt“, sagte die 28-jährige Rebensburg.

(dpa/muenchen.de)

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