Grippewelle in München: Weiterhin hohe Meldezahlen

Frau liegt mit Grippe im Bett

(15.3.2018) Auch Mitte März ist die Grippewelle noch nicht zu Ende. In der 10. Kalenderwoche wurden dem Referat für Gesundheit und Umwelt weiterhin sehr hohe Zahlen und höhere Werte als im Vorjahr gemeldet. Mit einfachen Maßnahmen könnt Ihr Euch schützen…

Zahl der Ansteckungen höher als im Vorjahr

Exakt 1.247 positive Laborbefunde wurden dem Referat für Gesundheit und Umwelt in der 10. Kalenderwoche gemeldet. Damit bleiben die Zahlen der Grippeerkrankungen weiterhin hoch und deutlich höher als im Vorjahr.

Münchens Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs: „Die Grippewelle ist dieses Jahr besonders hartnäckig und hält sich seit zirka sieben Wochen auf außergewöhnlich hohem Niveau für einen besonders langen Zeitraum. Hochrisikogruppen empfehle ich daher weiterhin dringend, sich von der Hausärztin oder dem Hausarzt beraten zu lassen. Eine allgemeine Impfempfehlung ist zum jetzigen Zeitpunkt vom persönlichen Risiko abhängig. Nicht zu unterschätzen sind kleine Präventionsmaßnahmen mit großer Wirkung, wie regelmäßiges und gründliches Händewaschen sowie Abstand halten von Personen mit akuten Symptomen. Dadurch lässt sich das Ansteckungsrisiko minimieren.“

Individuelle Beratung zur Grippeimpfung bietet auch die Impfsprechstunde des Referats für Gesundheit und Umwelt täglich von Montag bis Freitag von 11 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 2 33-6 69 07.

Wie Ihr Euch vor einer Ansteckung schützen könnt

  • Neben der Impfung gibt es einfache Vorbeugemaßnahmen. Dazu zählt etwa das regelmäßige Händewaschen mit Seife, auch in den Fingerzwischenräumen.
  • Niesen sollte man nur in Wegwerftaschentücher, im Notfall in den Ärmel, aber nicht in die Handflächen. Denn diese könnten an Türklinken Keime hinterlassen.
  • Wer krank ist, sollte sich zu Hause gut auskurieren.
  • Und generell ist es ratsam, zur Grippe-Hochsaison größere Menschenansammlungen zu meiden und Abstand zu Personen mit akuten Symptomen zu halten.

Was tun, wenn der Krankheitsverlauf bereits begonnen hat?

  • Bei leichten Symptomen solltet Ihr den Hausarzt oder außerhalb der Öffnungszeiten die ärztlichen Bereitschaftspraxen kontaktieren. Unter der Nummer 116117 erfahrt Ihr, welcher niedergelassene Arzt gerade Dienst hat.
  • Wenn die Grippesymptome lebensbedrohlich erscheinen, sollte der Notarzt alarmiert werden. Prof. Christoph Dodt, Chefarzt im Notfallzentrum des Klinikums Bogenhausen, rät allerdings zum sorgsamen Umgang mit der Notrufnummer 112, die man nur bei akuter Lebensgefahr wählen sollte.
  • Zudem sollte man sich in den Notfallzentren für ambulante Patienten während der Grippewelle auf längere Wartezeiten einstellen.

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