Bowl Food: Der neue Supertrend

6 Restaurant-Tipps für München

Buddha Bowl, Power Bowl, Smoothie Bowl: München ist im Bowl-Fieber! Das Konzept dieses angesagten Food-Trends ist denkbar einfach: Man nehme eine Schüssel und bestücke sie mit bunten Zutaten, die gesund sind und obendrein richtig satt machen. Wo es Münchens leckerste Superfood-Schalen gibt, lest ihr hier.

Bowls & Blenders: Superfood in der Augustenstraße

Ein Dutzend verschiedener Bowls steht zur Auswahl in dem kleinen Lokal, das ein wenig an eine Gartenlaube erinnert. In die Frühstücksbowls kommen Energiebooster wie zum Beispiel Beeren und Datteln oder Spinat und Grünkohl. Nach dem Verzehr einer Hangover Bowl hat der Kater definitiv keine Chance mehr. Wer etwas Warmes mag, wird mit einer Pablo Esco Bowl glücklich – darin verstecken sich Pulled Pork und Süßkartkoffeln – oder mit einer Pink Medi Bowl mit Hühnchen, gegrillter Zucchini und einem pinkfarbenen Dip. Die gesunden Schüsseln starten ab 6,80 Euro. Fazit: Bunt, köstlich und frisch, genauso wie die Smoothies. Pluspunkt: das kostenlose Limettenwasser.

Wagners: Juicery & Health Food an der Isar

Wer sich für die Smoothie Bowls entscheidet, hat die Wahl zwischen „Vitamin“, „Detox“ und „Energy.“ Gesund sind sie alle, egal ob die Peanut Berry Bowl oder die mit Mango und Ananas. Mittags greift man zur Salad Bowl, entweder mit zwei oder vier Sorten Salat. Besonders zu empfehlen sind der Power Protein Salat mit Kichererbsen, Linsen und Spinat und der Quinoa Salat mit Kokos, Karotte und Grünkohl. Preislich liegen die Bowls zwischen 6,50 Euro und 7,80 Euro. Ebenfalls auf der Karte: Suppen, Sandwiches und riesige Stücke Bananenbrot. Auch Designliebhaber kommen im Wagners auf ihre Kosten: Das Interior ist clean-minimalistisch – mit schönen Details wie kupferfarbenen Kugellampen, grau getünchten Wänden und gemütlichen Sesseln an der sonnendurchfluteten Fensterfront.

Bikini Mitte: Deli & Bar im Zentrum

Die Bowls im Bikini Mitte sind orientalisch-asiatisch angehaucht. Die Basis ist immer ein Kichererbsen-Curry, darauf kommt wahlweise Quinoa, Reis oder Couscous, dazu Joghurt, Mango Chutney und Cherry-Tomaten. Toppen lässt sich dies mit Rote-Bete-, Algen- oder Mohrrüben-Sesam-Salat oder Avocado. Die Standard-Bowl gibt’s für 7,50 Euro. Jedes vegetarische Topping kostet 1 Euro extra, „Angry Chicken“ und „Atomic Falafel“ kosten 2,50 Euro. Farbenfroh sind nicht nur die Bowls in dem Ecklokal in der Stadtmitte – auch die Einrichtung ist hübsch bunt: über der türkis-blau gekachelten Theke wachen pinkfarbene Flamingos. Nett: Der Glückskeks, der zur Bowl gereicht wird. Übrigens: Abends wird das Deli zur angesagten Bar.

Aloha Poke: Hawaii-Feeling in der Maxvorstadt

Ihren Ursprung hat die Poke Bowl in den Siebzigern in Hawaii. Das Besondere sind der rohe Fisch und die exotischen Soßen. Resultat: Im Aloha Poke fühlt man sich tatsächlich wie an einem Surfspot auf Hawaii. Zwischen Mobiliar aus grob gezimmertem Holz sitzt man auf gelb-orangenen Fässern und löffelt tropisch inspirierte Köstlichkeiten. Zu Reis und grünem Salat gesellen sich Proteine in Form von Thunfisch, Lachs oder Shrimps. Wer keinen Fisch mag, wählt Pute oder Tofu. Darauf kommen drei Toppings, zum Beispiel Avocado, Mango, Kiwi, Edamame oder Sellerie. Die Soßen sind alle der Hammer, egal ob Erdnuss-Koriander oder Weißer-Pfirsich-Wasabi. Das „Happy End“: Goji-Beeren, Kokosnusschips, Mandeln oder Ingwer. Die reguläre Bowl ist für 9,40 Euro zu haben, die große für 12,40 Euro.

Katopazzo: Voodoo-Zauber in Uninähe

Zwischen Totempfählen, Vodoo-Masken und jeder Menge Grünpflanzen kommen im Katopazzo Fusion Bowls auf den Tisch. Arabisch mutet die Marrakesch Bowl an mit knusprigen Falafel, Kürbis, Süßkartoffel, Hummus und Datteln. Fans von scharfem Tex-Mex-Food sind mit der Gaucho Bowl bestens bedient. Dafür wird Quinoa mit marinierten Rinderfiletstreifen, Grühnkohl und mexikanischem Cotija-Käse kombiniert. Auch die asiatisch inspirierten Bowls wie Tokio Drift mit Spinat, Kimchi und gerösteten Seealgen sind zu empfehlen. Obwohl man von den Bowls mehr als satt wird: unbedingt die Trüffelpommes probieren! Die Bowls starten bei 12 Euro, die Extra-Toppings wie Kichererbsen-Tofu oder knusprige Ente bei 4 Euro. Getränketipp: die Mescal Limos.

Daddy Longlegs: „My blood type is Açaí“

In dem luftigen Café mit den bunten Betonfliesen nahe der Pinakotheken dreht sich alles um die Wunderbeere Açaí. Surfer entdeckten die Superfrucht einst im brasilianischen Regenwald. In pürierter Form wird Açaí heute nicht nur von der Sportlerszene Brasiliens für Smoothies und Bowls genutzt. Im Daddy Longlegs wandert sie in die „Beach Bowl“. Die Basisversion mit Guarana und Banane gibt’s für 5,90 Euro, jedes Topping kostet 0,90 Euro extra. Zur Auswahl stehen u.a. Kokos, Mandeln, hausgemachtes Granola und Früchte wie Mango oder Granatapfel. Ein Hingucker und Sattmacher gleichermaßen! Auch der Açaí-Smoothie ist zu empfehlen. Wer es weniger süß mag, probiert die „Earth Bowl“ mit Quinoa, Babyspinat, Rotkohl und Avocado.


Text: Alexandra Lattek
Fotos: Sebastian Lehner

April 2018

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