6 Restaurants mit Crossover-Konzept

Der Mix macht's

Wie passt denn das zusammen? Ganz schön gut!
Zum Asiaten oder doch lieber ins Wirtshaus? Für alle, die sich beim Essen schwer entscheiden können, haben wir eine gute Nachricht: Müsst Ihr nicht! Immer mehr Restaurants kombinieren Zutaten, Zubereitungsarten und Spezialitäten verschiedener Länder oder Regionen miteinander. Die Ergebnisse können sich sehen und schmecken lassen – wir haben probiert.

Internationale Hausmanns-Tapas im Ferdings

Im Ferdings in der Klenzestraße lässt es sich gemütlich sitzen und ratschen, während man bei feinen Drinks saisonal wechselnde Hausmannskost und internationale Spezialitäten im Tapas-Format genießt. Aktuell gibt's zum Beispiel geschmorte Kaninchenkeule mit Weißwein-Schalottensauce und Rosmarinkartoffeln. Und den Ferdings-Dauerbrenner: Gnocchi in pikanter Salbeibutter mit karamellisierten Pecannüssen – unbedingt probieren!
Perfekt für: Alle, die gerne teilen, mehrere Gerichte probieren oder einfach nur ein Magendratzerl zum Drink wollen.

Obacht: Süddeutschland trifft sich in München

Dass Fusionsküche nicht immer länderübergreifend sein muss und Bayern nicht hinter München aufhört, beweist das Obacht in der Maxvorstadt. Hier gibt es fein zubereitete Klassiker aus verschiedenen Regionen Bayerns wie schwäbisches "Böckinger Feldgschrei", badischen Sauerbraten oder fränkische Bratwurst. Und jedes Wochenende zaubert Chefkoch Jochen (übrigens ebenfalls Franke) einen ofenfrischen Schweinsbraten mit Kartoffelknödel, Krautsalat und Augustiner Dunkelbiersauce. Obacht: Suchtgefahr!
Perfekt für: Eingefleischte Münchner, bayerische Zuagroaste und alle anderen.

Schicki-Mixi im Izakaya

Vorab: Das relativ neue Restaurant Izakaya in der Landsberger Straße ist gerade ein Hotspot für die Münchner Society – und offen gestanden auch nicht gerade günstig. Aber: Es lohnt sich. Ja, wirklich! In der offenen Küche des stylishen Gastraums werden japanisch-südamerikanische Gerichte auf einem Niveau gezaubert, das den Preis schnell vor Verzückung vergessen lässt. Unsere Favorites: Hummer-Mango-Sushi, Spring Chicken und gerösteter Kohl mit frischen Trüffeln. Dazu ein vorher garantiert noch nie probierter Drink aus der kreativen Cocktailkarte – perfekt.
Perfekt für: Besondere Anlässe und alle, die Herzensdamen oder auch Kunden mächtig beeindrucken möchten.

Nomiya: der bayerischste Japaner Münchens

Das nach eigener Bezeichnung japanisch-bayerische Trinklokal Nomiya in Haidhausen ist längst eine Institution. Und eine außergewöhnliche Kombi: In urbayerischer, rustikaler Wirtshaus-Atmosphäre mit Holztischen, an denen vom Studenten bis zum Trachtler jeder Platz nimmt, gibt es japanische Gerichte wie Sushi, Yakitori oder Spanferkelbraten mit japanischer Mayonnaise. Dazu stößt man zum Beispiel mit Unertl, Tegernseer oder dem japanischen Bierpendant Kirin Ichiban an. Wie das kommt? Die Gründer des Nomiya sind, tadaaa: ein Bayer und ein Japaner.
Perfekt für: Sushifans und Bierfreunde.

Street Fusion Kitchen im Nice Nice

Das Restaurant Nice Nice im Uni-Viertel hat ein selbst für Crossover-Küchen-Verhältnisse recht außergewöhnliches Konzept: asiatische Tacos. Richtig gelesen. Südamerikanische Mais-Tortillas mit fünf verschiedenen asiatischen Füllungen wie Bangkok Chicken, Crispy Pork oder die vegetarische Soja Eggplant. Kim Chi, Cole Slaw, Tortillachips, Saucen und Gewürze machen das Crossover-Erlebnis perfekt. Ihr seid mehr Low-Carb unterwegs? Dann könnt Ihr die Füllung statt in den Mais-Tortilla auch in ein Salatblatt wrappen. Wem die Wickelei zu umständlich ist, für den gibt es noch eine andere, ausgefallene Option: das Big Meal, bei dem Eure Lieblingsfüllung auf Reis in einer Schaufel serviert wird. Na dann: Viva Asia!
Perfekt für: Studenten, Neugierige und alle, die gierig auf Neues sind.

Maximum Crossover im Gesellschaftsraum

Ausgerechnet in der sonst so traditionellen Altstadt, nämlich kurz hinterm Hofbräuhaus, findet sich ein Restaurant mit der vielleicht kreativsten Küche Münchens. Im Gesellschaftsraum werden munter Zutaten, Zubereitungsarten und Aggregatszustände zu Gerichten kombiniert, die fast schon poetisch klingen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Seezungen-Kokos-Shake mit Basilikumschaum, Bratwurst und Vanille-Garnele? Oder Onglet mit Saibling, Rauchtomate-Physalis und Rosinen-Bärlauch-Ravioli? Von solchen und ähnlichen Küchen-Kunstwerken kann man sich abends bis zu sieben Gänge im Menü schmecken lassen. Blöd nur, wenn danach jemand fragt, was man gegessen hat – sich alles zu merken ist fast unmöglich.
Perfekt für: einen spannenden Gourmet-Abend mit Partner oder Freunden.


Text: Steffi Mayerhanser
Fotos: Lukas Schirmer, Ferdings, Gesellschaftsraum, Izakaya, Obacht

Mai 2018

 

Hunger auf mehr?

Schweinebraten

Gastro-Guide

Münchens bester Gastro-Guide

Cosmogrill

Imbiss

Schnell was auf die Hand: Die besten Adressen

Vogelwuide Schmankerl

Das bayerische Wirtshaus im neuen Gwand

Schweinebraten

Die Münchner Küche

Schweinebraten, Obatzda & Co

X
Event-Highlights und Freizeit-Tipps

muenchen.de als Newsletter!

Mit aktuellen Event-Highlights und Freizeit-Tipps:
Die Einwilligung zum Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen
Top