Bladen in München

Bladerin im Olympiapark, Foto: Olympiapark München GmbH
Eine der schönsten Strecken für Münchner Blader: Mitten durch den Olympiapark...

Auf Inline-Skates die Stadt erleben

München lässt das Herz von Inline-Fans höher schlagen: mit kilometerlangen, gut ausgebauten Asphaltstrecken bietet die Stadt den Inline-Skatern beste Bedingungen, durch die Gegend zu kurven. Wo man in München den besten Belag findet: Ruderregattastrecke, Olympiapark...

Bester Belag für Highspeed-Blader

Inlinerskates rollen über Asphalt, Foto: mauro_grigollo / Shutterstock.com

Fitness-Skating und Speed-Skaten stehen hoch im Kurs und Münchens lange, ausgebaute Asphaltstrecken bieten beste Bedingungen. Das richtige für alle, die einen Ausdauersport suchen, der die Gelenke schont.

Olympiapark: Weil man hier auf asphaltierten Wegen durchs Grüne fahren kann, ist der Park bei Inlineskatern sehr beliebt. Eine Runde durch den Park lässt sich hier bestens mit anderen Sportangeboten verbinden: von Schwimmen über Minigolf bis hin zu Hallenfußball...
Ruderregattastrecke: Auf exzellenten Bodenbedingungen führt die Runde direkt am Wasser entlang. Da es keine Steigung gibt, ist die Strecke für Anfänger und Profis gleichermaßen geeignet. Gegenseitige Rücksichtsnahme ist hier geboten, denn auch Highspeed-Blader trainieren hier bevorzugt.
Englischer Garten: Hier finden Inlineskater kilometerlangen Fahrspaß durch abwechslungsreiche Natur. Für schnelleres Tempo ist der Park zwar meist zu belebt, doch es warten zahlreiche Einkehrmöglichkeiten und durch das verzweigte Wegenetz kann jeder die Rundenlänge seinen Bedürfnissen anpassen.

Service: Adressen rund ums Bladen in München

Die Natur genießen und ins Umland kurven

Frau skatet auf Inlinern durch Park, Foto: Maridav / Shutterstock.com

Wer mit Vollspeed raus aus der Stadt und rein in die Natur will, wird im Münchner Umland fündig.

Wolfratshausen: Draußen in der Pupplinger Au liegen lange asphaltierte Strecken, die bestens zum Auspowern geeignet sind. Ein guter Startpunkt ist der Pupplinger Biergarten Aujäger. Von dort führt ein malerischer Weg durch den schattigen Auwald zum Forellengasthaus Aumühle. Wer dann noch durch die Isarauen bis zum Kloster Schäftlarn weiterfährt, hat gut acht Kilometer bewältigt und belohnt sich mit dem Anblick eines der bayerischen Urklöster.
Forstenrieder Park: Wegen ihres malerischen Weges durch den Wald ist die Strecke von Baierbrunn durch den Park bei Kennern beliebt. Das teils asphaltierte Wegenetz misst rund 43 Kilometer. Der Park ist bequem mit der S-Bahn zu erreichen, beispielsweise über die Station Buchenhain.
Schloss Schleißheim:
Nach der Schloss-Besichtigung kann man sich ganz in der Nähe auf die Rollen machen und eine Runde um den Flugplatz Schleißheim drehen. Die Strecke ist auch für Einsteiger gut geeignet und wer eine Verschnaufpause sucht, findet an zwei Biergärten Möglichkeit zu Einkehr.

Die Szene

Blade Night 2012

In den Eis- und Funsportzentren Ost und West treffen Blader im Sommer auf Gleichgesinnte. Von ersten Versuchen auf vier Rollen und Bremsübungen bis hin zu Figuren und Geschicklichkeitsfahren ist hier für jeden etwas geboten. Ansonsten organisiert sich die Blader-Community hauptsächlich übers Internet. Der Verein SkateMunich! e.V. hält im Sommer und im Winter Trainings ab und informiert online über aktuelle Touren.

Sicherheitstipps

Blade Night, Foto: Andreas Schebesta

Auf eine Schutzausrüstung sollte man beim Bladen nicht verzichten. Neben einem Helm sind vor allem Knieschoner und Protektoren für die Handgelenke angebracht. Die Straßenverkehrsordnung behandelt Inlineskater wie Fußgänger. Sie dürfen also nicht auf Radwegen, sondern nur auf Gehsteigen fahren. Wo es keinen Fußweg gibt, dürfen sie auf die rechte Seite der Straße ausweichen.

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