Wendelstein

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Wendelstein

Der Wendelstein - toller Aussichtsberg, Foto: www.chiemsee-alpenland.de/Makrohaus
Foto: www.chiemsee-alpenland.de/Makrohaus

Der 1836 Meter hohe Wendelstein ist wohl der bekannteste Berg des bayerischen Mangfallgebirges und verleiht der umliegenden Region ihren Namen. Dabei ist der höchste Berg des Wendelsteinmassivs nicht nur weithin sichtbar, sondern bietet auch selbst eine wunderbare Aussicht. Vom Gipfel reicht der Blick an klaren Tagen gar bis zum Großglockner. Hinauf kommt man mit der Seilbahn, Zahnradbahn oder zu Fuß.

Gipfel mit hochmoderner Infrastruktur

Rast auf dem Wendelstein, Foto: hoehenrausch.de
Foto: hoehenrausch.de

Im Gegensatz zu den meisten Wanderzielen besitzt der uralte Wendelsteingipfel eine hochmoderne Infrastruktur: eine Sternwarte, einen Geopark sowie eine Sendeanlage des bayerischen Rundfunks. Darüber hinaus ist der Berg durch die Wendelstein-Seilbahn und die Wendelstein-Zahnradbahn erschlossen. Beide bringen Besucher direkt zum Berggasthof und zum Wendelsteinkircherl. Dieses wurde im Jahre 1889 als damals höchstgelegenes Bethaus Deutschlands erbaut. Ein besonderes Highlight ist die Wendelsteinhöhle auf 1.711 Metern, die voll erschlossen besichtigt werden kann.

Viele Routen führen zum Gipfel

Der Wendelstein kann über verschiedene Routen bestiegen werden. Einen Überblick bietet die Wanderweg-Karte der Wendelsteinbahnen (PDF). Eine besonders sonnige Variante startet in Bayerischzell an der Königslinde. Nachdem man den Konzertpark und die Tennisanlage hinter sich gelassen hat, geht es am Alpenbad erst nach links, dann gleich wieder nach rechts. Dann läuft man steiler den Berg hinhauf. Nach etwa anderthalb Stunden erreichen Bergwanderer die Wendelsteiner Almen. Am Schlepplift vorbei führt der Pfad hoch zur Zeller Scharte. Weiter oben läuft der Weg über in den Fels eingehauene Stufen weiter und überquert dann den Tunnel der Zahnradbahn. Weitere Stufen führen zum Wendelsteiner Kirchl und schließlich zum Wendelsteinhaus. Wer noch genug Reserven hat, der kann in weiteren 20 Minuten zum Gipfel wandern. Diese Tour kann auch von Sudelfeld angegangen werden - beide Routen vereinen sich auf den Wendelsteiner Almen.

Kurzcheck Wendelstein

Bergtouren (Auswahl):

  • Von Bayerischzell: ca. 1.050 Höhenmeter, ca. 3,5 Stunden, Voraussetzungen: Trittsicherheit
  • Von Bad Feilnbach: ca. 1.000 Höhenmeter, ca. 3,5 Stunden, Voraussetzungen: Trittsicherheit
     

Besonderheiten:

  • Verschiedene optionale Routen möglich
  • Seilbahn und Zahnradbahn bis zum Wendelsteinhaus
  • Besichtigung der höchsten Schauhöhle Deutschlands möglich
  • Gebiet für alpinen Wintersport bzw. Ski- und Schneeschuh-Touren
  • Viele Einkehrmöglichkeiten (Wendelsteinhaus, Mitteralm etc.)
     

Anfahrt:

  • Mit der Bahn/BOB: Vom Münchner Hbf nach Bayerischzell. Fahrzeit: ca. 1 Std 20 Min.
  • Mit dem Auto: A8 Richtung Salzburg - Autobahndreieck Inntal auf die A93 Richtung Innsbruck - Ausfahrt Richtung Reischenhart um nach Brannenburg (Zahnradbahn) zu gelangen
    Fahrtzeit: ca. 1 Stunde
     

Weitere Infos

  • Entfernung München: ca. 70 Kilometer
  • Höhe NN: 1836 m
  • Gebirge: Mangfallgebirge

Der Aufstieg von Bad Feilnbach

Diese Tour beginnt am letzten Parkplatz in Bad Feilnbach. Von dort aus geht es hinein ins Jenbachtal. Am Talende führt die Route über zwei Brücken und dann steiler bergan bis zu einer Weggabelung. Rechts läuft man in Serpentinen durch den Wald zur Aiblinger Hütte hinauf. Weiter geht es über die Durhamer Alm und über einen Steig zur Elbachalm. Von dort aus wandert man weiter zum Fuß des Gipfelaufbaus. Unter der Wendelsteinbahn führt der Weg steil in Serpentinen hoch zum Wendelsteinhaus und optional bis zum Gipfel.

Ganz leicht hinauf mit der Bahn

Wendelstein Zahnradbahn, Foto: Wendelsteinbahn GmbH/Peter Hofmann
Foto: Wendelsteinbahn GmbH/Peter Hofmann

Wem die Besteigung des Wendelsteins zu anstrengend ist, der hat zwei weitere Optionen. Mit der Wendelstein-Seilbahn geht es in wenigen Minuten hoch zur Bergstation. Etwas gemächlicher ist es mit der Zahnradbahn. Sie stammt aus dem Jahre 1912 und hält den deutschen Rekordtitel als älteste ihrer Art. Ganz in der Nähe ihrer Bergstation findet sich auch die Wendelsteinhöhle mit spannenden multimedialen Stationen zu Biologie, Geologie und Philosophie sowie der "Kältefalle", in der selbst im Hochsommer Schnee liegt. Hinunter ins Tal geht es dann entweder wieder mit der Bahn, oder aber zu Fuß - wahlweise mit Zusteigeoption zur Bahn oder ohne.

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