Gorilla-Baby im Tierpark Hellabrunn
Foto: Tierpark Hellabrunn
Kaum zu glauben, dass der kleine Zwerg einmal so groß wie seine Mutter sein wird: Nach 37 Wochen Schwangerschaft brachte im Tierpark Hellabrunn Gorilla-Dame Bagira (37) einen kleinen Flachland-Gorilla zur Welt. Bei der Geburt wog der Nachwuchs gerade einmal zweieinhalb Kilo.
"Es ist bildschön, hat ein schwarzes Flaum-Fell und winzige Finger. Der Kopf ist kaum größer als ein Tennisball – eine Handvoll Glück. Ich habe schon viele Gorilla-Babys gesehen, aber dieses ist besonders hübsch“, freut sich Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem. Das Kleine kam am 8. Februar zur Welt und ist putzmunter. Für Vater Roututu ist es bereits das 16. Kind, auch für Mutter Bagira war die Geburt fast schon Routine - sie ist bereits siebenfache Mutter.
Zur Sippe im Tierpark Hellabrunn gehören neben den beiden Eltern noch Sonja (23), Neema (25), Sadiki (6) und Kajolu (3). Ob es sich bei dem Neugeborenen um ein Männchen oder Weibchen handelt, wissen die Zoologen noch nicht. Der Mini-Gorilla klammert sich immer ganz eng an seine Mama. Bislang konnten das Geschlecht deshalb noch nicht bestimmt werden.
Foto: Tierpark Hellabrunn
Gorillas sind vom Aussterben bedroht
Charakteristisch für die Westlichen Flachland-Gorillas sind ein graubraunes Fell und eine stark ausgeprägte, rötlich gefärbte Stirn bei den Männchen. Wie alle Gorilla-Arten stehen auch die Flachland-Gorillas auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere. Gorillas gehören zu der Familie der Menschenaffen und werden bis zu zwei Meter groß. Doch bis der Nachwuchs im Tierpark diese Größe erreicht, wird es noch eine ganze Weile dauern.