Wandern: Tipps und Touren im Münchner Umland

Zwei Männer beim Wandern mit einer Karte in den Bergen., Foto: Dmitry Kalinovsky / Shutterstock

Beim Wandern im Münchner Umland und den nahen Bergen ist für jeden Geschmack etwas dabei: Egal, ob kurze Einsteigertour mit großartigem Ausblick oder anspruchsvolle Tagestour entlang steiler Felswände. Hier finden Sie eine Auswahl an Wanderrouten.

Rundweg ab Thalkirchen

Park am Hinterbrühler See, Foto: Katy Spichal

Hin und zurück: Mit der U3 zur Haltestelle Thalkirchen

Verlauf: Vom U-Bahnhof Thalkirchen geht es über die Thalkirchner Brücke am Tierpark Hellabrunn vorbei. Die Wanderung verläuft flussaufwärts links der Isar über die Großhesseloher Brücke nach Solln. Von dort an der Isar entlang flussabwärts zum Hinterbrühler See, wo ein Restaurant mit Biergarten zur Einkehr einlädt. An der Floßlände kann man noch den Surfern zuschauen, bevor die Wanderung an der U-Bahn-Haltestelle Thalkirchen wieder endet.

Dauer: 1,5 - 2 Stunden


Ayinger Achter

Hin und zurück: Mit der S7 zur Kreuzstraße

Verlauf: Man folgt der Peißerstraße Richtung Norden. Die Wanderung ist leicht und führt hauptsächlich durch Wald bis nach Peiß. Von dort geht es über Wiesen und Felder bis nach Aying, wo die Reste eines spätgotischen Kirchturms bestaunt werden können. Außerdem lädt die Brauereigaststätte zur Einkehr ein. Vom nahen S-Bahnhof Aying kann man dann bequem zurück nach München fahren.

Länge: 1,5 Stunden


Einsteigertour: Höllentalklamm

Höllentalangerhütte, Foto: DAV-Sektionen München & Oberland
Höllentalangerhütte

Hin und zurück: Mit dem Zug: bis Garmisch-Partenkirchen, weiter mit der Zugspitzbahn bis Hammersbach. Mit dem Auto: von Garmisch Richtung Grainau, den Wegweisern nach Hammersbach folgen. Parken auf dem großen Wanderparkplatz vor dem Ort.

Verlauf: Vom Parkplatz aus erreicht man die Höllentaleingangshütte (1047m) nach etwa einer Stunde. Durch beleuchtete Tunnel geht es über Stege und Treppen zum Ende der Klamm hinauf, das auf 1193 Metern liegt. Hier kann man entweder umkehren oder weiter bis zur Höllentalangerhütte wandern. Der Aufstieg wird mit einem Blick auf die Zugspitze belohnt.

Dauer: etwa 6 Stunden


Einsteigertour: Krepelschroffen

Hin und zurück: Auf der A95 Richtung Garmisch, Ausfahrt Murnau. Weiter über Kochel- und Walchensee nach Wallgau. Kurz hinter dem Ortsschild rechts befindet sich der Wanderparkplatz.

Verlauf: Der Krepelschroffen (1160 m) ist der Hausberg von Wallgau im Werdenfelser Land. Der Aufstieg auf den Gipfel ist leicht und bietet eine tolle Aussicht auf den Karwendel, das Wettersteingebirge und das obere Isartal.

Dauer: 1,5-2 Stunden


Wandern mit Kindern auf dem Blomberg

Die Freizeitregion Blombergbahn, Foto: Bhavana Franke / Blombergbahn

Hin und zurück: Mit der BOB nach Bad Tölz, weiter mit dem Bus zur Blombergbahn. (Liegt an der B 472 zwischen Bad Tölz und Bad Heilbrunn)

Verlauf: Mehr als 20 Kilometer Wegstrecke gibt es insgesamt am Blomberg. Je nach Alter und Fitness kann man sich die passende Route aussuchen.

Besonderheiten für Kinder: Neben den Wanderwegen befindet sich am Blomberg außerdem die, mit mehr als 1200 Metern, längste Sommerrodelbahn Deutschlands. Rodelnd fällt der Abstieg vom Berg ja bekanntlich besonders leicht. An der Talstation warten außerdem ein Tiergehege und Trampolinanlagen.

Dauer: bis zu 4 Stunden


Wandern mit Kindern durch die Leutaschklamm

Hin und zurück: Über die A95 bis Garmisch, dann über die B2 bis Mittenwald

Verlauf: An der Leutascher Ache entlang kommt man zum Eingang der Leutaschklamm. Der Weg beginnt kurz vor dem Eingang zum Wasserfall. Vorbei am Gasthaus Gletscherschliff, wo man eine kleine Pause einlegen kann, geht es dann weiter bis zum Berggasthof Ederkanzel.

Besonderheiten für Kinder: Auf den Pfaden durch die Geisterklamm (Koboldpfad und Klammgeistweg) wird auf Hinweistafeln die Sage vom Klammgeist erzählt. Kinder können auf Entdeckungstour gehen und in die Welt des Klammgeistes eintreten. Die Stege sind modern und gesichert, daher ist auch der Besuch mit kleinen Kindern kein Problem - Kinderwägen kann man jedoch nicht mitnehmen.

Dauer: 3 Stunden


Den historischen Pfaden des König-Ludwig-Wegs folgen

Hin und zurück: Mit der S6 nach Starnberg

Verlauf: Der König-Ludwig-Weg führt die Wanderer auf den Spuren des Märchenkönigs Ludiwg II durch Bayern. Von Starnberg über das Kloster Andechs gelangt man zum Marienmünster in Dießen am Ammersee und weiter geht es zum Kloster Wessobrunn. Dann über den Hohenpeißenberg und durch die Ammerschlucht nach Rottenbuch. Die Wieskirche, das Welfenmünster in Steingaden und die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau bilden dann Höhepunkt und Abschluss der Wanderung.

Dauer: 7 Tagesetappen


Pilgern auf dem Jakobsweg München-Lindau

St. Jakob am Anger, Foto: Sankt Michaelsbund

Hin und zurück: Start in München, von Lindau zurück mit der DB

Verlauf: Auch wenn das eigentliche Ziel des Jakobsweg die spanische Stadt Santiago de Compostela ist, kann mit der Pilgerreise schon vor der eigenen (bayerischen) Haustüre begonnen werden. Acht Jakosbwege verlaufen in Bayern, einer davon ist der Jakobsweg München-Lindau. Der Weg beginnt in der Jakobskirche in München. Entlang der Isar führt der Weg dann über das Kloster Schäftlarn, vorbei am Starnberger See zum Kloster Wessobrunn. Vom Pfaffenwinkel erreicht man über den Auerberg und Kempten schließlich Lindau.

Dauer: 10 Tagesetappen


Anspruchsvoll: Tagestour auf den Schafreuter

Ski- und Wandergebiet Brauneck-Lenggries, Foto: Tölzer Land Tourismus

Hin und zurück: B 13 über Sylvenstein bis Weitgriesalm

Verlauf: Startpunkt dieser Ganztagestour ist der Parkplatz Tölzer Hütte. Der Weg verläuft in Serpentinen den Berg hinauf bis zur Tölzer Hütte. Dort lohnt sich eine kurze Einkehr. Ab der Tölzer Hütte geht es dann nämlich steil bergauf bis zum Gipfel.

Dauer: 5 Stunden


Anspruchsvoll: Der Schildenstein

Wandern

Hin und zurück: A8, Richtung Salzburg, Ausfahrt Holzkirchen über Kreuth bis zum Wanderparkplatz bei Wildbad Kreuth

Verlauf: Vom Wanderparkplatz über die Siebenhüttenalm bis zur Weißachalm. Am Bachlauf der Felsweißach entlang führt der Weg an einem Wasserfall vorbei bis zur Wolfsschlucht. Der Weg ist an dieser Stelle durch ein Drahtseil gesichert, aber nur etwas für erfahrene Wanderer. Nach etwa 2 Stunden hat man den steilsten Teil des Aufstiegs geschafft, über die Blaubergalm geht es dann stetig auf das Gipfelkreuz des Schildensteins zu.

Dauer: 4,5-5 Stunden

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