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Gigabit-Internet: Die neue Definition von "schnell"

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Über 25 Jahre Internet liegen hinter uns. Wer Mitte der 90er Jahre über ein Analog-Modem mit Schneckentempo im Internet surfte, musste eine besetzte Telefonleitung in Kauf nehmen. Heute stehen wir vor einer neuen Evolutionsstufe: Glasfaser-Internet mit Gigabit-Anschlüssen.

Wir können uns auf einen neuen Komfortstandard für das digitale Leben zu Hause einzustellen. Der wichtigste Einflussfaktor dabei: Bewegtbild. In drei Jahren machen Streaming, IP-TV und alle anderen Videoinhalte bereits 80 Prozent des gesamten Internet-Traffics aus. Leider hinkt Deutschland beim so wichtigen Breitbandausbau gnadenlos hinterher. Die gute Nachricht: München nicht. 

zum gigaschnellen Internet

Videoinhalte beherrschen das Internet

Gigabit-Anschlüsse für den eigenen Haushalt sind alles andere als Zukunftsmusik. Sie sind die logische Konsequenz. Und warum? Allein schon, weil sich die Qualität von Videoinhalten rasant erhöht. Egal ob über IP-TV, also Fernsehen über das Internet, oder per Video-on-Demand-Angebot von Netflix, Amazon Video und Co. – eine richtig gute Auflösung in Form von HD, Full HD oder 4K benötigt viel Internetbandbreite sowie eine stabile Leitung. Einer Prognose des weltweiten Netzwerkausstatters Cisco zu Folge, werden im Jahr 2020 Videoinhalte bereits 80 Prozent des deutschen Internet-Traffics ausmachen. Davon werden über 90 Prozent auf HD- und Full HD-Videos zurückzuführen sein. Der Trend ist eindeutig: Laut Cisco steigt der monatliche Internet-Traffic pro Kopf in Deutschland zwischen 2015 und 2020 um 165 Prozent von 17 auf 45 Gigabyte an.

Digitalisierung des Lebens nimmt zu

M-net Ausbau, Foto: M-net

Die Relevanz für einen Gigabit-Anschluss wird nicht alleine durch hochauflösende Videos größer. Es tauschen auch immer mehr Geräte zu Hause gleichzeitig Daten mit dem Internet aus: Laut einer Umfrage des Softwareherstellers Bitdefender kommen auf einen deutschen Haushalt schon jetzt durchschnittlich elf vernetzte Geräte. Dabei handelt es sich nicht nur um Laptop, Smartphone, Tablet oder Smart-TV. Die Vernetzung innerhalb des Internets der Dinge (IoT) nimmt auch im Bereich Smart Home mit intelligenten Kühlschränken, Kaffeemaschinen oder Sicherheitskameras weiter zu. Auch das Arbeiten über die Cloud oder Trends wie Virtual Reality Anwendungen sorgen für einen höheren Bedarf an Bandbreite im Down- und Upload. Viele Haushalte haben hier mit einem weiteren Problem zu kämpfen: klassische DSL- und Kabel-Internetanschlüsse bieten keine Garantie für die volle Bandbreite.

Glasfaser-Internet garantiert volle Bandbreite

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Bei dem in die Jahre gekommenen DSL-Anschluss werden die Daten mittels herkömmlicher Kupferleitung übertragen. Das Grundproblem dabei: die Leitungslänge. Umso länger der Weg zur nächsten Vermittlungsstelle, desto weniger Bandbreite kommt an. Auch Kabelnetzbetreiber bieten über ihre TV-Infrastruktur (Koax-Verkabelung) schnelle Internetanschlüsse an. Hierbei handelt es sich allerdings um ein sogenanntes "shared medium". Bedeutet: Der gesamte Internet-Traffic aller Kabel-Internetnutzer eines Mehrparteienhauses fließt über eine einzige TV-Kabelleitung. Dadurch sinkt vor allem zu Stoßzeiten die pro Anschluss zur Verfügung stehende Bandbreite enorm. Das ist also wie Schlange stehen im Internet. Freie Fahrt hingegen verspricht unter den bekannten Technologien nur die Glasfaser, die als das modernste und leistungsfähigste Datenübertragungsmedium der Welt gilt.

Glasfaser in München garantiert den Fortschritt

M-net Ausbau, Foto: SWM

Deutschland ist in Sachen Glasfaser-Ausbau (FTTB/H) eines der Schlusslichter in Europa. Nicht so in München: Wäre die bayrische Landeshauptstadt ein Land in Europa, so stünde sie im Ranking zur Glasfaser-Abdeckung auf Platz 5. Der Grund: In München versorgt der regionale Telefon- und Internetanbieter M-net bis 2021 70 Prozent der Münchner Haushalte mit einem direkten Zugang zur ultraschnellen Glasfaser. Seit kurzem bietet M-net auch den ersten Gigabit-Glasfaser-Anschluss der Stadt. Als Testsieger beim diesjährigen Festnetztest der Fachzeitschrift connect, betreibt M-net das Netz in Kooperation mit den Stadtwerken München (SWM). Es bietet hohe Ausfallsicherheit, schnelle technische Reaktionszeiten und höchste Qualität bei Sprach- und Datendiensten sowie dem TV-Empfang.

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