Von links nach rechts:
Der Oberallgäuer Landrat Gebhard Kaiser, der zweite Bürgermeister der Stadt Kempten Josef Mayr und Münchens Zweite Bürgermeisterin Christine Strobl unterzeichneten jetzt im Rahmen des 6. Nationalen IT-Gipfels in München im Beisein von Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich und Franz Josef Pschierer, Beauftragter für Informations- und Kommunikationstechnik der Bayerischen Staatsregierung, die 115-Charta.
Foto: BMI
Welche Stelle der Stadtverwaltung ist für mein Anliegen zuständig? Wie lautet deren Adresse? Wann hat die entsprechende Behörde geöffnet? Fragen wie diese beantworten jetzt schon die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentralen Telefonservices (ZTS) unter 233-00. Wünscht der Anrufer eine spezielle Fachauskunft, kann er sich über den ZTS mit der entsprechenden Service-Hotline des zuständigen Referates verbinden lassen oder die Service-Hotline direkt anwählen. (Eine Liste mit den Nummern aller Service-Hotlines gibt es hier). Damit die Bürgerinnen und Bürger künftig noch schneller und einfacher zur gewünschten Auskunft kommen – selbst wenn es sich nicht um eine städtische Behörde handelt – laufen derzeit die technischen Vorbereitungen zur Aufschaltung der Einheitlichen Behördennummer
115.
Voraussichtlich am 2. Juli geht die Einheitliche Behördennummer 115 in der Landeshauptstadt in Betrieb. Ob Fragen zu Formularen, zu Gebühren, zum BAföG oder zum Rentenbescheid: unter der Rufnummer 115 wird dann Auskunft erteilt – unabhängig davon, welche der drei Verwaltungsebenen Bund, Land oder Kommune betroffen ist.
Besiegelt wurde die Teilnahme der Isar-Metropole an der Einheitlichen Behördenrufnummer im Dezember vergangenen Jahres auf dem Nationalen IT-Gipfel in München. Im Beisein von Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich unterzeichneten Bürgermeisterin Christine Strobl sowie der Kemptener Bürgermeister Josef Mayr und Landrat Gebhard Kaiser vom Landkreis Oberallgäu die 115-Charta. Langfristig soll die Einheitliche Behördennummer bundesweit eingeführt werden. Inzwischen haben rund 18 Millionen Einwohner in Deutschland Anschluss unter der 115. Die Landeshauptstadt griff die Initiative der Bundesregierung auf, um ihren Bürgerinnen und Bürgern diesen innovativen Service anbieten zu können.