Top
Logo der Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Münchner Altenhilfe kommt noch näher zu den Seniorinnen und Senioren


Beratungsgespräch  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Hausbesuche gegen die Einsamkeit: Alten- und Service-Zentren bieten jetzt ein erweitertes Angebot

München zählt nicht nur immer mehr Einwohner. Immer mehr von ihnen erreichen auch ein hohes Alter. Im vergangenen Jahr lebten in der Stadt rund 264.000 Menschen, die 65 Jahre und älter waren. Knapp die Hälfte von ihnen, rund 126.000 Seniorinnen und Senioren, waren sogar 75 Jahre und älter. Bis 2030 wird die Zahl der über 65-Jährigen in München laut Prognose voraussichtlich auf 291.000 steigen, die der über 75-Jährigen auf rund 150.000.
Auf diese Entwicklung stellt sich die Stadt mit einer Ausweitung ihrer Angebote in der Altenhilfe ein. Deren Ziel ist es seit Jahrzehnten, dass alte Menschen so lange wie möglich selbständig in ihren eigenen vier Wänden leben können und dafür bei Bedarf Unterstützung erhalten. Eine zentrale Säule neben Sozialbürgerhäusern ist das bundesweit einmalige Netz von 32 Alten- und Service-Zentren (ASZ) im gesamten Stadtgebiet. Sie bieten flächendeckend Beratung und Hilfen für Senioren.
Damit die Einrichtungen dabei in Zukunft noch aktiver auf alte Menschen zugehen können, hat die Stadt bereits im vergangenen Jahr an sieben Standorten das Personal aufgestockt. Unter dem Titel „ASZ plus“ bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Alten- und Service-Zentren in der Maxvorstadt, in Sendling, Allach-Untermenzing, Perlach, Haidhausen, Fürstenried und Ramersdorf nun auf Wunsch auch präventive Hausbesuche an. Ziel dieser Besuche ist es, noch besser über das breite Angebot der Altenhilfe zu informieren und, wo Unterstützung nötig ist, auch entsprechende Hilfsangebote zu vermitteln. Das Angebot soll ältere Menschen auch aus der Isolation herausholen, in die viele von ihnen sich zurückziehen.
Ab diesem Jahr wird dieses „Plus“ im Angebot der Alten- und Service-Zentren nun auf sechs weitere Standorte ausgedehnt: Schwabing-West, Westend, Moosach, Milbertshofen, Riem und Untergiesing. Dafür stellt die Stadt rund 760.000 Euro pro Jahr an zusätzlichen Mitteln zur Verfügung. Mit 13 ASZ plus-Standorten im gesamten Stadtgebiet soll dann eine flächendeckende Versorgung mit präventiven Hausbesuchen möglich sein.
Ausführliche Informationen zu den präventiven Hausbesuchen für ältere Menschen liefert ein Flyer des Sozialreferats. Er ist erhältlich an allen beteiligten ASZ plus-Standorten.

Wegbegleiter im Alter: Alten- und Service-Zentren unterstützen vor Ort

Ob einfach nur ein netter Treff in der Cafeteria oder Beratung und Hilfe, wenn es nötig ist - die Münchner Alten- und Service-Zentren (ASZ) bieten Senioren ein umfangreiches Angebot, das es ihnen ermöglichen soll, möglichst lange selbständig in der eigenen Wohnung leben zu können. Seit 1979 hat die Stadt ein flächendeckendes Netz von mittlerweile 32 Einrichtungen dieser Art in ganz München geschaffen. Sie werden von Wohlfahrtsverbänden und - in Ramersdorf - von der Stadt selbst betrieben. Rund 86.000 Münchner Seniorinnen und Senioren nutzen die Angebote der Alten- und Service-Zentren im Jahr. Sie finden dort die Möglichkeit, einfach anderen Menschen zu begegnen. Es gibt Kursangebote von Gymnastik über Sprachkurse bis zu PC-Wokshops, Gruppen für Menschen mit besonderen körperlichen oder seelischen Belastungen bieten Unterstützung und bei Bedarf koordinieren ASZ-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch Dienste zur häuslichen Versorgung. Die Stadt München unterstützt diese Angebote mit einem Etat von 8,45 Millionen Euro im Jahr.
Mit dem Ausbau von immer mehr Alten- und Servicezentren zu ASZ plus-Standorten kann dieses Angebot noch ausgeweitet werden: Mehr Senioren erhalten ein warmes Mittagessen, mehr Gruppen speziell für Menschen, die von Demenz oder Parkinson betroffen sind, können angeboten werden.
Ausführliche Informationen zu den Angeboten der Münchner Alten- und Service-Zentren gibt es unter www.muenchen.de/asz.