Seit Anfang Juli ist der Zivildienst ausgesetzt. Der Bundesfreiwilligendienst soll die dadurch entstandene Lücke schließen. Bisherige Zivildienststellen wurden in Plätze des Bundesfreiwilligendienstes umgewandelt. Aber was ist der Unterschied zum bisherigen Zivildienst?
Wer kann mitmachen?
Die wichtigste Neuerung am Bundesfreiwilligendienst ist wohl die, dass er Männern und Frauen aller Generationen offen steht. Jeder, der die Schulpflicht absolviert hat, kann sich engagieren, also zum Beispiel auch Seniorinnen und Senioren. Ältere können ihre Berufs- und Lebenserfahrung einbringen, jüngere neue Kompetenzen erwerben und Erfahrungen sammeln.
Wieviel Zeit muss ich investieren?
Der Bundesfreiwilligendienst ist grundsätzlich ein ganztägiger Dienst. Er dauert in der Regel zwölf Monate, kann aber auf sechs Monate verkürzt und auf bis zu 24 Monate verlängert werden.
Welche Einsatzfelder gibt es?
Mit Kindern spielen, Senioren aus der Zeitung vorlesen, Biotope pflegen oder Jugendlichen ein Museum nahebringen - die Einsatzmöglichkeiten beim Bundesfreiwilligendienst sind vielfältig. Neben Tätigkeiten im sozialen oder ökoligschen Bereich gibt es Plätze im Bereich Kultur, Integration oder Sport-
Wo kann ich mich informieren?
Ausführliche Infos gibt es unter www.bundesfreiwilligendienst.de. Über die offizielle Platzbörse findet man dort mehrere tausend Einsatzmöglichkeiten in ganz Deutschland.