Von links nach rechts:
Der Oberallgäuer Landrat Gebhard Kaiser, der zweite Bürgermeister der Stadt Kempten Josef Mayr und Münchens Zweite Bürgermeisterin Christine Strobl unterzeichneten jetzt im Rahmen des 6. Nationalen IT-Gipfels in München im Beisein von Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich und Franz Josef Pschierer, Beauftragter für Informations- und Kommunikationstechnik der Bayerischen Staatsregierung, die 115-Charta.
Foto: BMI
Vertreter der Städte München und Kempten sowie des Landkreises Oberallgäu haben heute auf dem IT-Gipfel der Bundeskanzlerin in München im Beisein des Bundesinnenministers Dr. Hans-Peter Friedrich die 115-Charta unterzeichnet. Mit dieser Unterzeichnung besiegeln sie ihre künftige Teilnahme an der Einheitlichen Behördenrufnummer 115. Im Laufe
des Jahres 2012 wird die 115 in diesen Kommunen freigeschaltet werden.
Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich erklärte dazu heute in München:
„Die einheitliche Behördenrufnummer steht für Transparenz und Bürgernähe. Ich freue mich sehr, dass die 115 nun bald auch in Bayern Einzug hält und hoffe, dass noch viele weitere Kommunen - und auch der Freistaat selbst – diesem Beispiel folgen!“
Die Stadt München strebt an, die einheitliche Behördennummer am 2. Juli freizuschalten. „Bürgerfreundlichkeit und Bürgernähe sind bereits seit langem ein großes Anliegen der Landeshauptstadt München. Ein guter und qualitativ hochwertiger telefonischer Service gehört einfach dazu. Mit der Rufnummer 115 und dem einheitlichen Serviceversprechen aller Teilnehmer schaffen wir Klarheit und Verlässlichkeit im Hinblick auf bürgerorientierteServicezeiten und eine hohe Qualität der Auskünfte“, sagte Bürgermeisterin Christine Strobl.
Voraussichtlich bereits zum 1. März 2012 wird die 115 in Kempten an den Start gehen. Bürgermeister Josef Mayr von der Stadt Kempten betonte:
„Die Stadt Kempten (Allgäu) freut sich sehr darüber, bayernweit als erste - in Kooperation mit dem Landkreis Oberallgäu - ihren Bürgerservice mit schneller und zuverlässiger Dienstleistung durch die 115 noch weiter ausbauen zu können.“
Zeitgleich wird auch der Landkreis Oberallgäu die 115 freischalten. Landrat Gebhard Kaiser vom Landkreis Oberallgäu erklärte: „Wir betrachten die 115 als logische Weiterentwicklung unseres bisherigen Weges und sind gern dabei, in einer ausgebauten Partnerschaft mit Kempten, als der erste bayerische Landkreis überhaupt.“
Mit der einheitlichen Behördennummer 115 haben Bürgerinnen und Bürger einen direkten, telefonischen Zugang zu allen Verwaltungen der Kommunen, Länder und des Bundes - und dies unabhängig von den unterschiedlichen Zuständigkeiten, die in den differenzierten föderalen Strukturen Deutschlands existieren. Ob Termine bei Behörden, Fragen zum An-, Um- oder Abmelden, zu Gebühren oder benötigten Unterlagen – unter der 115 werden genau diese Fragen geklärt und ersparen so manchen unnötigen Gang aufs Amt. Heute haben rund 18 Millionen Bürgerinnen und Bürger Anschluss unter der 115. Zahlreiche Kommunen und Länder machen mit, seit 1. Dezember ist auch die komplette Bundesverwaltung an die 115 angeschlossen. Ziel ist es, dass die 115 bundesweit etabliert wird und alle Bürgerinnen und Bürger diesen innovativen Bürgerservice nutzen können.
Weitere Informationen im Internet unter www.115.de