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Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die Landeshauptstadt München am 5. Juni 2012 zur Stadt der UN-Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ernannt.

 

München, Stadt der UN-Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

 

Der Begriff ''Nachhaltigkeit'' ist aktuell sehr in Mode und wird ständig zitiert, jedoch scheint jeder etwas anderes unter dem Begriff zu subsumieren. Die Landeshauptstadt München versteht unter ''nachhaltigem Handeln'', sich der eigenen Verantwortung als großer Kommune bewusst zu werden und über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken. Schließlich spielen die Kommunen eine wesentliche Rolle auf den Märkten; zum einen als Konsumenten, zum anderen aber auch als Anbieter von Waren und Dienstleistungen.

Dabei gilt es, die Konsequenzen des eigenen Handelns lokal wie global im Blick zu haben. Nachhaltig sind Tätigkeiten dann, wenn sowohl in ökologischer als auch in sozialer Hinsicht negative Effekte (wie Umweltverschmutzung, übermäßiger Ressourcenverbrauch, Tierquälerei oder die Ausbeutung von Arbeitskräften, etc.) so weit wie irgend möglich ausgeschlossen werden.

Durch bewusstes Handeln und das Hinterfragen der Herkunft von Konsumgütern kann man erstaunlich viel bewirken: Als erste deutsche Großstadt verpflichtete sich München deshalb 2002 z.B. entgegen dem bis dahin bestehenden Vergaberecht auf Produkte zu verzichten, welche aus ausbeuterischer Kinderarbeit stammen. Durch die geänderte Vergabepraxis und das energische Eintreten auf der politischen Ebene hat München somit einen wichtigen Beitrag zur Berücksichtigung sozialer Aspekte im Vergaberecht geleistet.

Bundesweit sind inzwischen mehr als 200 Städte und Gemeinden sowie mehr als die Hälfte der Bundesländer dem Beispiel Münchens gefolgt. Die Rechtslage auf europäischer und auf Bundesebene wurde entsprechend angepasst.

 
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BenE-München e. V.

Um Nachhaltigkeit in der Gesellschaft dauerhaft zu verankern, ist es notwendig eine „Kultur der Nachhaltigkeit“ zu schaffen.

Dies ist nur durch eine entsprechend ausgerichtete Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) realisierbar, die ein Bewusstsein für die Konsequenzen des eigenen Handelns schafft und Handlungsalternativen kulturell verankert. Letzteres ist Anliegen der zahlreichen Münchner BNE-Akteure, von denen sich viele im Netzwerk „BenE-München e.V.“, einem regionalen Kompetenzzentrum zur BNE-Förderung zusammengeschlossen haben. 

 
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Radlhauptstadt München

Um einen möglichst nachhaltigen Lebensstil der Münchnerinnen und Münchner zu unterstützen, hat die Landeshauptstadt außerdem viele Projekte im Bereich Energie, Verkehr und Ernährung initiiert. So soll die Stromversorgung der Haushalte durch die Münchner Stadtwerke  beispielsweise bis 2025 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen.

Der ÖPNV und die Nahmobilität werden gezielt verbessert, z.B. durch die MVG-Ausbauoffensive und die Radlhauptstadt-Kampagne , und die Initiative „Biostadt München“  fördert die Ernährung aus regionalem und biologischem Anbau." Dies alles hilft, den CO2-Ausstoß Münchens zu reduzieren und die Klimaschutzziele zu erreichen.

 
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Biostadt München

Das vielfältige Engagement, der städtischen Referate, von BenE München und anderer Akteure wird Ihnen mit diesem Internetauftritt präsentiert.