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Nord Süd Forum München e.V.
Das Nord Süd Forum München e.V., ein Zusammenschluss von ca. 60 Münchner EineWeltGruppen, hat die Städtepartnerschaft 1996 mit angestoßen und engagiert sich dafür, dass die Partnerschaft auch eine Brücke zwischen den Bürgerinnen und Bürgern beider Städte ist. Dazu wurde der Arbeitskreis Harare-München-Partnerschaft (HaMuPa) gegründet.

 
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Harare München Partnerschaft (HaMuPa)
HaMuPa hat sich zum Ziel gesetzt

  • Münchnerinnen und Münchner aus erster Hand über das Leben, die Kulturen, die Probleme und die aktuelle Situation in Zimbabwe und Harare zu informieren
  • Organisationen und Einzelpersonen, die die Städtepartnerschaft als Brücke nutzen wollen, zu begleiten und mit Kontakten, Know-how und Informationen behilflich zu sein
  • Kontakt mit Basisgruppen in Harare zu pflegen, Solidarität zu zeigen und ihren demokratischen Widerstand zu unterstützen
  • Undemokratische und menschenrechtsverletzende Vorgehensweisen in Zimbabwe aufzuzeigen, dagegen zu protestieren und vorzugehen

Hier können sich interessierte Münchnerinnen und Münchner in die Städtepartnerschaft einbringen. Es gibt keine feste Mitgliedschaft, jede/r ist zu den monatlichen Treffen (immer am letzten Donnerstag im Monat) im EineWeltHaus willkommen. HaMuPa bietet Informationen über Harare, organisiert Veranstaltungen über die Lage in Zimbabwe und betreut Besucher aus der Partnerstadt. Der Arbeitskreis gibt auch einen deutschsprachigen monatlichen E-Mail-Pressespiegel ZIMNEWS heraus.
 

 
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München für Harare e.V.
Die Gründung des Vereins erfolgte 1998 auf Initiative Münchner Stadträte, die bei ihrem Besuch auf das Leid der Straßenkinder und AIDS-Waisen in Harare aufmerksam wurden. Die Geschäftsstelle ist im Büro des 1. Vorsitzenden, Bürgermeister Hep Monatzeder, angesiedelt. Der Verein sammelt Spenden für soziale Projekte in Harare, die von einheimischen Nichtregierungsorganisationen betrieben werden. Dabei arbeitet er als Förderverein auch mit weiteren deutschen Vereinen und gemeinnützigen Organisationen zusammen und unterstützt deren Partnerprojekte in Harare.
Derzeit sammelt der München für Harare e.V. Spenden für folgende Projekte: Glen Forest Development Centre, Mashambanzou Care Trust, Shingirirai Trust, Vision & Hope, Dzikwa Trust und Zambuko House.
 

 
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Zusammenarbeit mit Misereor
Das Hilfswerk Misereor, das auch ein Büro in Harare hat, ist ein wichtiger Berater und Kooperationspartner im Rahmen der Städtepartnerschaft. Der München für Harare e.V. unterstützt zwei Projekte in Zusammenarbeit mit Misereor:
Das Glen Forest Development Centre am Stadtrand von Harare betreibt eine Secondary School für ca. 250 Kinder und Jugendliche, die sich die Gebühren an den staatlichen Schulen nicht leisten können. Für Jugendliche und Erwachsene werden Kurse zur Alphabetisierung, zur handwerklichen Ausbildung und Gesundheitsaufklärung, besonders zur HIV Aufklärung, angeboten. Der Kindergarten gibt auch ein Mittagessen aus, welches für viele der Kinder die einzige Mahlzeit am Tag ist. Mit den Spenden des „München für Harare e.V.“ werden alle laufenden Kosten für den Betrieb des Centres abgedeckt. Bei Glen Forest arbeiten immer wieder für einige Monate junge Münchnerinnen und Münchner mit und und auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Glen Forest kommen zu Praktika nach Deutschland.
Der Mashamabanzou Care Trust wurde 1993 überkonfessionell von Ordensschwestern gegründet. Ziel des Projektes die Betreuung von AIDS-Infizierten und die Hilfe zur Selbsthilfe. Es gibt sechs ineinander greifende Programme:

  1. Hilfe für AIDS-Waisen: Die Zahl an AIDS Waisen in Harare ist erschreckend hoch. Immer mehr Haushalte bestehen nur noch aus Kindern und Jugendlichen. In dem Programm werden diese Haushalte betreut mit Essen versorgt oder ihre Schulgebühren übernommen.
  2. Home based Care Program: Vom Center ausgebildete Krankenpfleger und ehrenamtliche Hilfskräfte besuchen betroffene Familien in den Ballungsräumen.
  3. Aufklärungsworkshops für Jugendliche (z.B. „Beerhall-Outreach-Program“)
  4. Zusammenarbeit mit dem World Food Program zur Nahrungsmittelverteilung
  5. Hospiz „Care Unit“: Betreuung von Sterbenskranken im eigenen Hospiz

 
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Bund der katholischen Jugend (BDKJ)
Der Bund der katholischen Jugend München hat in der Vergangenheit bereits mehrfach Begegnungsreisen zwischen Jugendlichen aus Zimbabwe und München durchgeführt, zuletzt im Jahr 2005. Jährlich an Sylvester organisiert der BDKJ das Spendenprojekt „Brot statt Böller“. Der Erlös fließt an Jugendhilfeprojekte in Nairobi und Zimbabwe. Projektpartner in Harare ist das Zambuko House. Das Auffang- und Rehabilitationszentrum bietet Straßenjungen eine Chance, aus Ihrer Lebenssituation zu entkommen. Sie finden dort eine warme Mahlzeit, Waschmöglichkeiten, medizinische und psychische Betreuung und auch für kurze Zeit ein Dach über dem Kopf, aber auch Zugang zu beruflicher oder schulischer Ausbildung. Das „Zambuko House“ (Zambuko = Brücke, Transitstelle) ist gerade für ältere Jugendliche und junge Erwachsene, die von anderen Waiseneinrichtungen nicht mehr gefördert werden, eine wichtige Anlauf- und Transitstelle.

 
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ZimRelief e.V.
Ein Münchner Student hat den Verein ZimRelief im Jahr 2007 nach seinem Praktikumsaufenthalt beim Glen Forest Development Centre gegründet. Der Verein unterstützt heute mehrere Ausbildungsprojekte in Harare. Die finanziellen Mittel dafür stammen vor allem aus Privatspenden und Erlösen von Benefiz-Veranstaltungen.

Das Glen Forest Development Centre
am Stadtrand von Harare betreibt eine Secondary School für ca. 250 Kinder und Jugendliche, die sich die Gebühren an den staatlichen Schulen nicht leisten können. Für Jugendliche und Erwachsene werden Kurse zur Alphabetisierung, zur handwerklichen Ausbildung und Gesundheitsaufklärung, besonders zur HIV Aufklärung, angeboten. Der Kindergarten gibt auch ein Mittagessen aus, welches für viele der Kinder die einzige Mahlzeit am Tag ist. Zim Relief hilft dem Centre dabei, seine Programme qualitiativ und quantitativ zu verbessern.
Im Shingirirai Trust Projekt erhalten Kinder und Jugendliche (überwiegend AIDS-Waisen) handwerkliche Aus- und Weiterbildung. Außerdem unterhält die Organisation sechs Kindergärten für über 240 Waisen, missbrauchte oder anderweitig benachteiligte Kinder und bietet für ältere Jugendliche Freizeitangebote mit geschulten Betreuern. Frauenkooperationen werden bei einkommensschaffenden Maßnahmen unterstützt, vor allem bei der Textilienherstellung, Perlenkettenproduktion und einer Fahrradwerkstatt.
Zum Angebot von Vision & Hope gehört die Betreuung und Unterstützung von Waisen und benachteiligten Kindern sowie präventive und aufklärende Bildungsmaßnahmen wie Theateraufführungen, Spiel- und Freizeitangebote, bei denen offen über HIV/Aids und andere Themen informiert wird. Zudem wird der Schulbesuch von 150 Kindern durch den Kauf von Schuluniformen oder das Bezahlen des Schulgeldes gefördert.

 
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Harare e.V.
Der gemeinnützige Verein Harare e.V. hat seinen Hauptsitz in Bonn, aber auch sehr aktive Mitglieder in München. Er sammelt seit der Gründung des Vereins im Jahr 2004 Spenden für den Dzikwa Trust in Harare. Dieses Projekt unterstützt circa 400 Waisenkinder. Mit den Spenden werden unter anderem Schulgelder, medizinische Versorgung, Mahlzeiten und Freizeitaktivitäten für die Kinder bezahlt. Die meisten der Kinder sind bei Verwandten untergebracht. Für Kinder, die gar kein Zuhause haben, unterhält Dzikwa Trust seit 2005 ein Schutzheim mit ca. 30 Plätzen.

 

Technischen Universität München (TUM) / Learning from the Roots e.V.
Die Architektur-Fakultät der TU München startete 2005 das Projekt „Learning from the Roots“. In der Jesuiten-Mission St. Ruperts (etwa 200 km westlich von Harare) planten und errichteten die Architekturstudenten zwei Lehrer-Wohnhäuser und eine Schule. Zwei weitere Lehrerhäuser und eine Werkstatt sind in Planung. Damit sollen auch Lehrer für die abgelegene Gegend gewonnen werden. Um das Projekt langfristig zu unterstützen, haben Studenten und Studentinnen 2010 den Verein „Learning from the Roots e.V.“gegründet. Die Mitarbeit ist mittlerweile interdisziplinär: So kümmern sich Studenten und ehemalige Studenten von der TUM-Fakultät Elektrotechnik beispielsweise um die Elektrik der Missionsstation, eine kleinere Photovoltaik-Anlage ist bereits im Bau.

 
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Pamuzinda München
Der Münchner Ableger der Musik- und Performancegruppe Pamuzinda möchte mit seinen Aufführungen zeigen, dass es in Zimbabwe nicht nur Negatives gibt. Die Gagen werden für die soziale Arbeit in Harare und für Gastspiel-Aufenthalte in Deutschland eingesetzt. Die Hauptgruppe in Harare unterstützt im Stadtteil Highfield 21 Jugendliche und gibt dort Workshops in Schulen, u.a. in einer Schule für geistig behinderte Kinder. Für letzteres Vorhaben wird noch eine Partnerschule in München gesucht. Geplant ist auch, ein Grundstück in Harare kaufen und dort ein Jugend- und Kulturzentrum zu errichten. Pamuzinda ist für Auftritte und Workshops buchbar. Regelmäßig im Sommer wird die Münchner Gruppe durch Mitglieder von Pamuzinda Harare verstärkt und tourt für mehrere Wochen durch ganz Deutschland.

 

Frauennetzwerk München-Harare
Das Frauennetzwerk wurde nach einer Kitchenparty mit zimbabwischen Schriftstellerinnen, die hier zu Gast waren, gegründet. Es möchte Kontakte, Begegnungen und Freundschaften zwischen Frauen in Harare und München ermöglichen. Auf ihre Internetplattform berichten engagierte Frauen über ihre Städte, über Kunst, Kultur, Städtepartnerschaft und nützliche Links. Nach einer Registrierung erhalten interessierte Frauen Lese- und Einstellrechte. Geplant sind auch regelmäßige Treffen der Netzwerkgruppen der beiden Städte.
 

Ecumenical Support Service München (ESS)
ESS München ist die Schwesterorganisation des 1998 in Harare gegründeten ESS Harare. Ziel ist die Stärkung kirchlicher Menschenrechtsarbeit und der watchdog-Funktion in Harare sowie die Information von Bürgerinnen und Bürgern in München. Neben der Vernetzung und Kooperation mit ESS Harare ist die Organisation in der politischen Lobbyarbeit aktiv, gibt Publikationen heraus und organisiert Veranstaltungen wie z.B. die Spendensammlung bei der Cholera-Epidemie oder einen Vortrag über die Schuldenkrise und die Folgen für Harare.


 
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Afrikareferat der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS)
Die Stiftung war im Februar 2010 - gemeinsam mit der Stelle für internationale Angelegenheiten der Landeshauptstadt München und weiteren Partnern (Misereor, HaMuPa, ESS...) an der Ausrichtung der Münchner Konferenz „Zivilgesellschaft und Kiew, München und Harare“ beteiligt und hat ein einwöchiges Vorbereitungsprogramm zur politischen Bildung für die Konferenzgäste aus Harare und Kiew durchgeführt. Auch für eine Stadtratsdelegation aus Harare, die im März/ April 2011 zum Erfahrungsaustausch in München war, organisierte die HSS eine Einführungswoche. Die Hans Seidel Stiftung beabsichtigt ab 2011 auch direkt in Zimbabwe tätig zu werden und dort primär Projekte zu „Good Governance“ durchzuführen bzw. zu unterstützen.