Eine Kampagne der Landeshauptstadt München gegen Ausgrenzung und Diskriminierung.


Menschen neigen dazu, von Bildern, die sie sich über die Welt gemacht haben, nur recht ungern wieder abzurücken. Was sich einmal in das Denken und Empfinden eingebrannt hat, bestimmt die weitere Wahrnehmung und damit auch Einstellungen und Verhalten.

Über Lesben und Schwule gibt es viele Vorstellungen – manche davon schon seit Jahrhunderten und viele davon sind nicht sehr freundlich.
Und obwohl sich die deutsche Gesellschaft in weiten Bereichen verändert, geöffnet und modernisiert hat, finden sich diese alten (und meist falschen) Bilder doch in vielen Köpfen wieder. Oftmals versteckt unter einer mehr oder weniger dicken Schicht von Toleranz, den Betroffenen manchmal selber gar nicht so recht bewusst – aber doch die eigene Haltung und das Verhalten prägend.

Homosexuellenfeindlichkeit ist wie Fremdenfeindlichkeit auch ein Phänomen, das viel mit Vorurteilen und falschen Bildern zu tun hat, mit unreflektierten Ängsten aber auch mit bewusster und gezielter Ablehnung von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen aus politischen oder religiösen Gründen.

Wir möchten deshalb auf den folgenden Seiten über gleichgeschlechtliche Lebensweisen informieren, ein realistisches Bild aufbauen und Gelegenheit geben, eigene Einstellungen und Haltungen reflektieren zu können.

Denn: Wissen baut Brücken, Nichtwissen erzeugt Ausgrenzung.

Die Materialien der Kampagne (Poster, Flyer, Broschüre) sowie die Wissenswert-Seiten können Sie über die folgenden Links ansteuern.