Aktuell


Am 15.09.2011 fand eine Händlerversammlung statt, in der über die Bekanntgabe im Stadtrat am 07.07. informiert wurde.

 

Der erste Schritt, die Aufstellung der IST-Situation, ist getan. Im Auftrag der Stadt München hat der TÜV Rheinland auf Basis von Umfragen die immobilienwirtschaftlichen Analysen und Bestandsanalysen erstellt.

Die vier festen Lebensmittelmärkte Münchens haben für die umliegenden Anwohnerinnen und Anwohner eine Versorgerfunktion; dies gilt insbesondere für die drei kleineren Märkte. Sie zeichnen sich durch eine hohe Aufenthaltsqualität aus und stellen ein wichtiges Kulturgut der Stadt München dar.

Dass eine Sanierung der Märkte zwingend notwendig ist, steht außer Frage. Die aufgezeigten Probleme unter anderem in den Bereichen Brandschutz, Hygiene, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Warenschutz- und -präsentation sowie Logistik und Infrastruktur sind schwerwiegend und umfassend. Ohne eine vollständige Überplanung, unter Berücksichtigung von Marktstruktur und Marktcharakter, ist der Erhalt und Betrieb der Märkte nicht gesichert.

Die in der Presse angeführten Hygieneprobleme beziehen sich nicht auf einen Mangel an individueller Personal- und Warenhygiene . Vielmehr handelt es sich um strukturelle und bauliche Probleme. Nur durch immens hohen Aufwand der Händlerinnen und Händler gelingt es, rechtlich akzeptable Bedingungen zu schaffen.

Zwischen jedem der vier Märkte und seinen Besucherinnen und Besuchern bestehen außer der offensichtlichen wirtschaftlichen auch persönliche, sogar emotionale Beziehungen. Die Münchnerinnen und Münchner hängen nachweislich an ihren Märkten, sie sind ihnen wichtig – ebenso wie ihr Fortbestehen.

Nun gilt es, in der zweiten Phase die konkreten Anforderungen der Nutzer im Hinblick auf gesetzliche Vorgaben et cetera zu definieren. Hierfür sind für jeden der vier Märkte Nutzerbedarfsprogramme und realisierbare Marktkonzepte auf Grundlage der Erkenntnisse aus der ersten Projektphase, einschließlich Kostenrahmen, zu entwickeln und dem Stadtrat in 2013 vorzulegen.

 

 

 
 
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münchen tv interviewt die bis dato amtierende Kommunalreferentin Gabriele Friderich zur Sanierung der Märkte und berichtet über die notwendigen Schritte bei der Sanierung der vier Lebensmittelmärkte.
 
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Die Bedeutung der vier ständigen Lebens- mittelmärkte für ihre Viertel und die Wünsche an die bevorstehende Überplanung - Christine Strobl, 2. Bürgermeisterin, und die Vorsitzenden der Bezirksausschüsse kommentieren die Lage.
 
 

Warum eine Überplanung der Märkte?


Die Landeshauptstadt München unterhält für die Münchner Bürgerinnen und Bürger vier ständige Lebensmittelmärkte: den Pasinger Viktualienmarkt, den Markt am Elisabethplatz, den Markt am Wiener Platz und den Viktualienmarkt in der Innenstadt. Die Märkte dienen nicht nur der Versorgung der Bevölkerung, sie sind unverzichtbarer Teil der Münchner Lebensart und Kultur.

Seit ihrem Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg hat sich am Aussehen und der Gebäudestruktur der Märkte nur wenig geändert. Deshalb können die Märkte den aktuellen Anforderungen an Hygiene, Brandschutz, Präsentation und Schutz der Waren, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Logistik und Infrastruktur nicht mehr ausreichend gerecht werden. Die Landeshauptstadt München entwickelt deshalb Konzepte, mit denen die Märkte für die Zukunft fit gemacht werden sollen.

Wegen seiner prominenten Lage und des hohen Bekanntheitsgrades wird dabei ein besonderes Augenmerk auf den innerstädtischen Viktualienmarkt gelegt. Die Händler der Märkte werden bei den Planungen selbstverständlich mit eingebunden.