Die Stadtgüter München übernehmen Herstellung und Pflege von ökologischen Ausgleichsflächen im Sinne der einschlägigen bau- und naturschutzrechtlichen Bestimmungen. Das sind Maßnahmen, mit denen Eingriffe in Natur und Landschaft kompensiert werden, die die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts oder das Landschaftsbild beeinträchtigen. Dabei werden landwirtschaftlich genutzte Flächen naturschutzfachlich aufgewertet, Magerrasen- und Feuchtflächen hergestellt und Feldgehölze gepflanzt.
In diesem Zusammenhang haben die Stadtgüter München Flächen im Ausmaß von rund 123 Hektar zur Verfügung gestellt und pflegen sie:
Gebäude und Parkplatz TQ Group
Gut Delling, Gemarkung Meiling
0,62 Hektar
Erweiterung Forschungs- und Ingenieurszentrum BMW AG
Gut Dietersheim, Gemarkung Eching
2,72 Hektar
Bau und Erschließung der Allianz-Arena
Gut Großlappen, Gemarkung Freimann
22,78 Hektar
Klärwerk München I, verschiedene Baumaßnahmen
Gut Großlappen, Gemarkung Freimann
0,75 Hektar
Klärwerk München I, Sandfilteranlage
Gut Großlappen, Gemarkung Freimann
0,74 Hektar
Nord/West-Sammelkanal
Hochmutting, Gemarkung Oberschleißheim
9,70 Hektar
Bebauung Nordheide ("Panzerwiese")
Hochmutting, Gemarkung Oberschleißheim
36,83 Hektar
1. Münchner Ökokonto
Gemarkung Langwied
49,27 Hektar
In zwei Fällen erfolgte die Kompensation des Eingriffs zum Teil in räumlichem und funktionalem Zusammenhang (Gebäude und Parkplatz TQ Group, Nord/West-Sammelkanal), in den anderen Fällen durch gleichwertige Maßnahmen an anderer Stelle, da der Ausgleich ortsnah nicht möglich war. Im Fall des Ökokontos wurde die räumliche, zeitliche und funktionale Entkoppelung gewählt, um schnell auf Investitionswünsche im Stadtbereich reagieren zu können.