Ideenwettbewerb zur Jutier- und Tonnenhalle
Ausschreibung, Jury und Beiträge. Zum Wettbewerb „Kreativen Raum schaffen“
Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers (3. v. r.) mit den Mitgliedern der Finalisten-Teams.
Die denkmalgeschützten Jutier- und Tonnenhalle im Zentrum des künftigen Kreativquartiers sollen kulturell und kreativwirtschftlich genutzt werden. Sie bilden das Zentrum des etwa 20 Hektar großen Geländes zwischen Loth-, Schwere-Reiter-, Heß- und Dachauer Straße. Dort sollen in Zukunft Wohnen und Arbeiten mit Kunst, Kultur und Wissen verbunden werden.
Wie die Jutier- und die Tonnenhalle ausgestaltet werden könnten, soll im Rahmen eines partizipativen Prozesses erarbeitet werden. Die interessierte Öffentlichkeit und insbesondere Kultur- und Kreativschaffende sind seit Anfang 2012 in die Entwicklungen eingebunden. Das Kulturreferat der Stadt München hatte mehrere öffentliche Veranstaltungen und auch Workshops mit der Kunst- und Kulturszene angeboten.
Interdisziplinäre Teams wurden zur Teilnahme an einem offenen zweistufigen Ideenwettbewerb aufgefordert. Sie konnten bis Ende Juni 2012 ihre Ideen für die Jutier- und die Tonnenhalle einreichen. Fünf der insgesamt 24 eingegangenen Konzepte wurden von einer Jury ausgezeichnet und mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Sie wurden im zweiten Halbjahr 2012 verfeinert. Die Eckdaten, die der stadtplanerische und landschaftsarchitektonische Siegerentwurf (1347 KB, PDF) für das Gesamtareal vorgibt, sollten dabei berücksichtigt werden. Am 22. Februar 2013 hat die Jury sich mit den fünf überarbeiteten Finalistenkonzepten befasst und über die Prämierung der Konzepte des Ideenwettbewerbs entschieden.
Der 2. Preis, der mit 7.000 Euro dotiert ist, wird an das Team Membran Urban mit dem Konzept “Tonnenviertel” vergeben. Der 3. Preis und damit 4.000 Euro gehen an das Team Jutier mit dem Konzept „Jutier. Areal für zeitgenössische Kunst in München“. Ein erster Preis wurde nicht vergeben. In einem nächsten Schritt wird ein Grundsatzbeschluss für den Stadtrat vorbereitet, der wesentliche Elemente aus den beiden prämierten Konzepten zusammenbringen soll.
Zwischennutzungen der Jutier- und der Tonnenhalle sind derzeit nicht möglich.
Falls sie an unseren Email-Informationen zu „Kreativen Raum schaffen“ interessiert sind, bitten wir um Mitteilung unter kreativen-raum-schaffen@muenchen.de.
„Kreativen Raum schaffen“ ist ein mit dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung durchgeführtes Pilotprojekt, das von der Nationalen Stadtentwicklungspolitik beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gefördert wird.
Dachauer Straße 110
80636 München