Für beispielhafte Fernsehsendungen über Bücher, Autorinnen und Autoren verleiht die Landeshauptstadt München den Preis LiteraVision.
Er wird seit 2008 biennal im gesamten deutschsprachigen Raum ausgeschrieben, in den Kategorien Kurz- und Langfilm vergeben und ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert.
LiteraVision ist eine Kooperation mit dem Literaturhaus München und dem DOK.FEST München.
Ausgezeichnet werden nur Sendungen über Werke bzw. Autorinnen und Autoren belletristischer Literatur. Die Beiträge können sowohl Kurzbeiträge über Bücher in Magazinsendungen als auch längere Autorenportraits sein. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury mit Fachleuten aus Journalismus, Literatur und Film sowie Mitgliedern des ehrenamtlichen Stadtrats. Die zweitägige Jurysitzung, bei der die Filme der engeren Wahl gezeigt und diskutiert werden, ist öffentlich. Im Anschluss findet die Preisverleihung statt, bei der die preisgekrönten Filme vorgeführt werden.
In die Auswahl kommen ausschließlich im jeweiligen Vorjahr und Vorvorjahr erstmals ausgestrahlte Sendungen. Vorschläge können von den öffentlich–rechtlichen und privaten Rundfunkanstalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie von Produzentinnen und Produzenten und Filmschaffenden aus diesen Ländern eingereicht werden.
2012
Yasemin Ergin für den Kurzbeitrag „Marina Lewycka – Das Leben kleben“ (NDR)
Arpad Bondy für seinen Film „Eugen Ruge – Eine Familiengeschichte wird zum Bestseller“ (ARTE/rbb)
2010
Gabriele Denecke für den Kurzbeitrag über Rayk Wielands autobiografischer Erzählung „Ich schlage vor, dass wir uns küssen“ im Kulturmagazin „Stilbruch“ (rbb)
Rolf Bergmann (rbb) für seinen Film „Der Freund und der Fremde: Eine Annäherung an Benno Ohnesorg"
2008
Lutz Pehnert für den Kurzbeitrag über den DDR-Schriftsteller Werner Bräunig im Kulturmagazin „Stilbruch“ (rbb), Frank Wierke für seinen Film „Michael Hamburger – Ein englischer Dichter aus Deutschland“ (ZDF/3sat)
2007
Gabriela Hermer und Carsten Hueck für den Kurzbeitrag „Traumreise ins All. Die unglaublichen Alltagsnotizen des Peter Ginz“ (HR),
Joachim Lang für das Autorenportrait „Brecht - Die Kunst zu leben“ (SWR).
Nico Weber und Sabrina Dittus für ihren Magazinbeitrag „Indien schreibt im Plural“ (Kulturmagazin „Metropolis“ von arte/ZDF lobende Erwähnung)
Christoph Rüter für seinen Film „Rohstoff“ über den Schriftsteller Jörg Fauser (lobende Erwähnung)
2006
Simone Reuter für das Autorenporträt „Deutsche Lebensläufe: Hannah Arendt – Eine Jüdin aus Deutschland” (SWR),
Thomas Rautenberg für den Magazinbeitrag „Frankfurter Grün. Oder: Wie einer loszog und lernte, die Pflanzen zu lieben” (HR)
Kulturreferat
Abteilung 1 Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Film, Literatur, Musik, Stadtgeschichte, Wissenschaft
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Katrin Dirschwigl
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