Die Ausstellung hebt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und Parteizentrum ebenso hervor wie Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes und als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt.
Gouache von Ernst Vollbehr
„Feierlichkeiten an der Feldherrnhalle 9. November 1933“
Katalogtitelseite „München – Hauptstadt der Bewegung“
Die Darstellung ist ganz auf München konzentriert und beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkrieges 1918 und endet 1945. Das Konzept orientiert sich an der Frage, was diese Stadt von anderen Städten in Bezug auf den Nationalsozialismus unterscheidet.
„Chiffren der Erinnerung“ versteht sich als Teil einer Erinnerungslandschaft, zu der andere Informationsstätten, wie das Jüdische Museum München auf dem St.-Jakobs-Platz und demnächst das NS-Dokumentationszentrum München gehören werden. Sie ist als Informationsgrundstock gedacht, der durch weitere Ausstellungsangebote und Diskussionsveranstaltungen in der Stadt vertieft werden sollte.
(Quelle: Münchner Stadtmuseum)
Kulturreferat
Münchner Stadtmuseum
Sankt-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel.: 089 233-22370
Fax: 089 233-25033
E-Mail: stadtmuseum@muenchen.de
Dienstag bis Sonntag: 10:00 - 18:00 Uhr Montag geschlossen
Eintrittspreise
Sonderausstellungen: 6 Euro, ermäßigt 3 Euro
Dauerausstellungen: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Eintritt frei
Jahreskarte 20 Euro
Barrierefreier Zugang über Eingang Oberanger (großes Eisentor).
Lifts zu allen Etagen.
4 Behindertenparkplätze Sendlinger Straße 3.
Behindertengerechte Toilette im EG und im UG des Marstallgebäudes.
1 Leihrollstuhl.
In der Sammlung Musik spezielle Führungen für Blinde und Sehbehinderte nach Anmeldung unter Tel. 089 233-22217.