Eine Ausstellung im Münchner Stadtmuseum vom 11. Mai bis 11. November 2012
Hans Vitus Vierthaler, Die erste Wanderausstellung „Entartete Kunst“ in München, Farblithographie, 1936
Als die „Hauptstadt der Bewegung“ bot München dem Nationalsozialismus von Anfang an ein ideologisches Zentrum. Exemplarisch spiegelt sich diese Bedeutung auf Plakaten wider, in denen die Person Hitlers, die Macht der NS-Diktatur und die Verheißungen der „Volksgemeinschaft“ ins Bild gesetzt wurden. Im Nationalsozialismus übernahmen nahezu sämtliche Plakate die Funktion von politischen Plakaten, die der Bevölkerung die Ziele und Wertvorstellungen der Machthaber ständig vor Augen führten. Sie sollten Ideologie sinnlich anschaulich und damit letztlich wirksam machen.
Die Ausstellung zeigt über 100 Plakate aus unterschiedlichen Bereichen wie Politik, Kultur und Wirtschaft, die in München zwischen 1933 und 1945 zum Anschlag kamen. Im Zentrum der Präsentation steht die Frage nach der Funktion und Wirkungsweise sowie Gestaltung der Plakate im Nationalsozialismus.
(Quelle: Münchner Stadtmuseum)
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Dienstag bis Sonntag: 10:00 - 18:00 Uhr Montag geschlossen
Eintrittspreise
Sonderausstellungen: 6 Euro, ermäßigt 3 Euro
Dauerausstellungen: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Eintritt frei
Jahreskarte 20 Euro
Barrierefreier Zugang über Eingang Oberanger (großes Eisentor).
Lifts zu allen Etagen.
4 Behindertenparkplätze Sendlinger Straße 3.
Behindertengerechte Toilette im EG und im UG des Marstallgebäudes.
1 Leihrollstuhl.
In der Sammlung Musik spezielle Führungen für Blinde und Sehbehinderte nach Anmeldung unter Tel. 089 233-22217.