Empfangssalon Franz von Stucks
Nur wenige Baudenkmäler können mit einer ähnlichen Mischung aus Selbstinszenierung, Verführung, Verlangen, Lust, Schönheit und Geheimnis aufwarten wie die Villa Stuck - sie ist »erschreckend großartig« nach den Worten des Stuck-Schülers Paul Klee. Ihr übergreifendes Prinzip ist das Gesamtkunstwerk, in dem sich Leben, Architektur, Kunst, Musik, Theater und Narzissmus zu einem ästhetischen Amalgam verdichten.
Die Villa Franz von Stucks (1897 /1898), die luxuriöse Raum-Inszenierungen, ein repräsentatives Künstleratelier und privates Wohnen vereinigte, wurde von seinen Zeitgenossen als eine »moderne«, wenn auch eigenwillige Sensation gefeiert. Auf der Pariser Weltausstellung 1900 wurden die Möbel, die der Künstler eigens für seine Villa entworfen hatte, mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Durch einen neuen, großzügigen Ateliertrakt mit Wohnungen für das Personal und eine neu gestaltete Fassade war der gesamte Komplex 1915 fertig gestellt.
(Quelle: Museum Villa Stuck)
Museum Villa Stuck
Prinzregentenstraße 60
81675 München
Tel.: 089 4555510
Fax: 089 45555124
E-Mail: villastuck@muenchen.de
Dienstag bis Sonntag: 11:00 - 18:00 Uhr. An allen Feiertagen (auch Ostermontag und Pfingstmontag) und Silvester geöffnet. 24.12. und Faschingsdienstag geschlossen.
Eintrittspreise
Gesamtes Haus 9 Euro, ermäßigt 4,50 Euro; Historische Räume 4 Euro, ermäßigt 2 Euro; Jahreskarte 20 Euro, ermäßigt 10 Euro; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei.
Barrierefreiheit (Anmerkung)